Wenn das Gute nicht gut genug ist

Der falsche Perfektionismus kann einen daran hindern in Aktion zu kommen. Wer diesem Perfektionismus unterliegt, glaubt es besser machen zu müssen. Somit wird in erster Linie überhaupt nichts gemacht. Das was gemacht wird, geschieht einzig und allein in dem eigenen Kopf.

Perfektionismus ist die Bremse, wenn es darum geht das Gute hinter sich zu lassen. Die Idee ist nicht negativ. Es ist die Idee, das Gute für das Bessere einzutauschen. Manchmal ist das nämlich möglich. Falscher Perfektionismus ist ein Beispiel dafür. Perfektion und Meisterschaft sind wirklich gut. Sie sind besser, als nur minderwertige Leistung zu bringen. Manchmal reicht es natürlich mit halber Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Ein anderes Mal darf man eine Stufe höher schalten. Gemeint ist nur die Tatsache, dass falscher Perfektionismus nicht grundsätzlich für Perfektion steht. Perfektionismus steht nicht für Perfektion und Meisterschaft. Somit darf jeder Mensch Perfektion im Leben anstreben. Meisterschaft im Leben kann das Ziel sein. Lautet das Ziel nur die Mittelmäßigkeit, mangelt es an der richtigen Einstellung. Das Leben verlangt manchmal eine bessere Qualität ab. Die Lebensumstände könnten sich entsprechend zuspitzen. Die Qualität des Lebens ist Liebe. Liebe kann bedingungslos sein und zur gleichen Zeit unglaublich fordernd. Man kann das Leben niemals vollständig abhängen.


Das Leben fordert das Maximum heraus. Es setzt Impulse, das unendliche Potential zu verwirklichen. So ist Liebe. Das Leben bietet Bedingungslosigkeit an. Genauso lässt das Leben niemanden in einer Sackgasse stecken. Über den Perfektionismus könnte man in die Mittelmäßigkeit rutschen. Über die Mittelmäßigkeit folgt die Meisterschaft.

Transkription

Die erste Hürde ist der falsche Perfektionismus. Es geht darum diese Hürde zu überwinden, möchte man in erster Linie in Aktion kommen. Hier beginne ich also bei dem Negativen. Auf der anderen Seite geht es um Meisterschaft im Leben.

Nun worauf beziehe ich mich überhaupt? Der Gedanke geht in die Richtung, wenn das Gute nicht gut genug ist. Ich werde es natürlich noch etwas ausführlicher erklären. Ich möchte die Idee vermitteln, dass sich die Qualität der eigenen Aktion durchaus unterscheiden kann.

Natürlich muss es zu einer Aktion kommen können. Die Aktion wird erst möglich, wenn der falsche Perfektionismus aufgegeben wird. Damit meine ich die innere Blockade, alles unbedingt richtig zu machen. Auf diese Weise wird natürlich überhaupt nichts gemacht.

Das Einzige was gemacht wird, sind unvollständige Ideen im Kopf. Man denkt also, anstatt sich für die Aktion zu entscheiden. In anderen Worten wird nichts gemacht. Es wäre die Beschäftigung mit Gedanken im Kopf. Geht es um die Meisterschaft im Leben, ist diese Art der Aktion nicht ausreichend.

Der falsche Perfektionismus kann nur sein, wenn man Angst davor hat zu starten. Überwunden werden kann dieser falsche Perfektionismus nur damit, wenn man sich traut einige Fehler zu machen. Diese Fehler sind nicht gravierend. Mit der zweiten und dritten Aktion verschwinden die Fehler.

Man kann also die eigenen Fehler wieder gut machen. Mit jeder Aktion beginnt man ein Stückchen besser zu werden. Über Null Aktion, kann man zu den ersten Schritten gelangen. Diese Schritte beziehen sich direkt auf das Leben. Das ist gut.

Wer sich mit der Aktion beschäftigt, ist wirklich gut unterwegs. Wer gut unterwegs ist, könnte beginnen das Gute zu hinterfragen. Wie gut kann ich als Mensch im Leben unterwegs sein? Kann das Gute des Besseren ein Feind sein? Manchmal lautet die Antwort Ja.

Wenn das Gute nicht gut genug ist, beginnt man die Frage nach richtiger Perfektion zu stellen. War am Anfang der falsche Perfektionismus das Problem, kann es an dieser Stelle scheinbar rückwärts gehen. Richtige Perfektion bezieht sich auf die Meisterschaft im Leben.

Ich meine ja, dass es gut ist perfekt sein zu wollen. Es ist gut, bestrebt zu sein, Perfektion zu erreichen. Genauso ist es eine natürlich Folge, weil ich als Mensch mit einem bestimmten Thema vertrauter werde. So ist es natürlich bei jedem Menschen.

Der falsche Perfektionismus beschreibt nur eine innere Blockade. Es ist die Angst dahinter, sich in der Welt lächerlich zu machen. Das hat etwas mit den eigenen Fehlern zu tun. Richtige Perfektion hingegen beschreibt eine innere Aufbruchsstimmung.

Es ist der Gedanke der Meisterschaft. Es ist der grundsätzliche Ansatz, wenn das Gute nicht gut genug ist. Ich persönlich möchte eine Sache angehen und dabei etwas für die Welt hinterlassen. Damit meine ich nur, dass ich keinen Müll produzieren möchte.

Aus diesem Grund bin ich bestrebt, immer etwas besser zu werden. Soweit das möglich ist, setze ich es immer um. Vielleicht willst auch Du diese Erkenntnis berücksichtigen. Manchmal darf es ein bisschen besser sein.

Die Qualität des Lebens kann hierbei die Richtung vorgeben. Das Leben lässt auf der einen Seite jedem Menschen die Möglichkeit, sich gehen zu lassen und in einer Sackgasse zu landen. Genauso fordert das Leben jeden Menschen und verlangt manchmal eine Meisterleistung ab.


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