Unnötige Erlebnisse und Fehler

Jedes Erlebnis kann auf die Qualität des Erlebens überprüft werden. Innerhalb der Wahrnehmung wird etwas erlebt. Es zählt nicht nur das Erlebnis. Genauso ist die Qualität wichtig. Das Erleben der Realität ist von keinen externen Quellen abhängig.

Stimmt etwas an der Qualität des Erlebens nicht, haben sich unnötige Fehler eingeschlichen. Es sind Fehler unterschiedlicher Tragweite. Manchmal wirken sich Fehler auf die Verhaltensmuster aus. Andere Fehler betreffen das eigene Leben. Es wären größere Lebensfehler. Genauso gibt es Fehler, welche sich direkt auf Ängste beziehen. Das würde sich damit äußern, bestimmte Menschen nicht in sein Leben zu lassen. Ein unnötiges Erlebnis enthält den Moment der Verzögerung. Es ist ein Erlebnis, ohne das notwendige Bewusstsein dahinter. Das eigene Erleben wird aus der Hand gegeben. Auf diese Weise macht sich der Mensch willenlos. Andere beginnen zu steuern. Ein Erlebnis voller Bewusstsein erlaubt keine Fehler. Bewusstsein beginnt Fehler aufzulösen. Fehler stehen für Mangelbewusstsein. Bewusstsein erlaubt es jeden Augenblick auszukosten. Im Detail können drei Dinge vermieden werden. Zuerst sind es Erlebnisse voller Passivität. Man zieht sich in einer Situation aus der Verantwortung und hofft auf andere Beteiligte das Ruder zu übernehmen. Etwas schlimmer ist es zusätzlich, auf eine negative Art und Weise einzuwirken.


Beginnt man damit ein Erlebnis negativ zu sabotieren, gönnt man weder sich noch einem anderen Menschen einen angenehmen Augenblick. Dieser Fehler ist gravierender als sich bloß aus der Verantwortung zu ziehen. Der letzte Fehler ist scheinbar harmlos. Auf relativistische Weise tut man so, als würde man nicht existieren.

Transkription

Ein Erlebnis ist kein Fehler. So kann es auch niemals sein. Genauso denke ich mir, müssen manche Dinge nicht passieren. Einige Erlebnisse dürfen an mir vorüberziehen. Es sind eben jene Erlebnisse, die in sich zu viele Fehler enthalten.

Ein Erlebnis ist für mich ein kostbarer Augenblick. Es ist ein Ausdruck davon, wie ich meine Zeit verbringe. Meine Zeit ist kostbar. Ich bin ein Mensch und lebe nicht ewig. Geht es darum das Maximum aus meinem Leben herauszuholen, zählt für mich die Qualität von einem Erlebnis.

Die Qualität ist wiederum so eine Sache. Wie wird die Qualität gemessen? Auf was genau sollte sich die Qualität beziehen? Es ist nämlich so, dass jedes Erlebnis den Faktor der Existenz enthält. Ich existiere, also erlebe ich. Daraus bildet sich das Erlebnis.

Wie könnte das Erlebnis eine negative Qualität aufweisen, wenn ich als Mensch mit meiner Existenz daran beteiligt bin? Das ist natürlich nicht möglich. Somit ist eher weniger die Qualität von dem Erlebnis von Bedeutung.

Interessant ist es zu erfahren, welche Qualität das eigene Erleben aufweist. Nicht das Erlebnis, sondern das Erleben. Es ist die subjektive Erfahrung, die sich innerhalb von einem Erlebnis herauskristallisiert.

Das Erleben der Realität betrifft eine Stufe der Wahrnehmung, die zu 100 Prozent gesteuert werden kann. Kein anderer Mensch muss über das Erleben der Realität bestimmen. Man selbst kann die Qualität dahinter bestimmen.

Damit komme ich zu möglichen Fehlern. Die Qualität des Erlebens könnte eingeschränkt werden. So ergibt sich anschließend eine negative Qualität. Drei Arten von Fehlern fallen mir in diesem Kontext auf. Ich beginne bei dem Harmlosen.

Man könnte auf die Idee kommen, die Situation aus der Hand zu geben. Gibt man die Situation aus der Hand, beginnt man die Achterbahn des Lebens zu fahren. Das Leben entscheidet und aus diesem Grund viele unterschiedliche Faktoren.

Entscheidet ein anderer Mensch über mein Leben, mache ich mich zu einer Marionette. Meine Qualität des Erlebens wäre eingeschränkt. Der Fehler ist es Verantwortung abzugeben und sich wie eine Marionette zu verhalten.

Verglichen mit anderen Fehlern in diesem Rahmen, ist dieser Fehler mehr oder weniger harmlos. Mir bleibt die Möglichkeit, immer und zu jeder Zeit das Ruder wieder in die Hand zu nehmen. Das hat auch etwas mit der eigenen Schmerzgrenze zu tun. Wie weit ist man bereit zu gehen, etwas weniger Angenehmes zu erleben?

So ein negatives Erlebnis ist jedenfalls unnötig. Der Fehler lässt sich genauso vermeiden. Das ist nicht unbedingt eine Frage der Aktion. Es zählt eher die Richtung der eigenen Existenz. Ich existiere, also sollte ich mein Leben gestalten. Dazu zählt das Erleben der Realität.

Der zweite Fehler ist die Sabotage. Man ist negativ im Erleben. Das ist schlimmer, weil man auch zu einem Energievampier wird. So kann man selbst ein negatives Erleben erleben. Genauso zwingt man andere Menschen in dieselbe Richtung zu folgen.

Der zweite Fehler führt zum Teil dazu, die eigene Existenz zu hinterfragen. Man tut zum Teil so, als würde das Erlebte nicht von Bedeutung sein. Das ist es sehr wohl. Es hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun. Es hat auch etwas damit zu tun, seines Glückes Schmied zu sein.

Wird die eigene Existenz vollständig geleugnet, ist man auf dem Trip des Relativismus. Es führt zu dem Versuch, echte Eindrücke im Leben immer relativistisch zu hinterfragen. Obwohl etwas Schönes erlebt wurde, wird es hinterfragt und geleugnet. Letztendlich wurde dann doch nichts Schönes erlebt, weil man von Beginn an nicht genießen wollte.


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