Stimmsenkung während des Gesprächs

Die Stimme kann die Absicht des Gesprächs tragen. Was genau soll beim Gesprächspartner ankommen? Der Inhalt allein reicht nicht immer aus, möchte man die Absicht kommunizieren. Ein Gespräch erhält nicht nur Tiefe, sondern einen gewissen Nachdruck.

Manchmal zählt die Veränderung der Stimmlage. Zum Ende eines Satzes, könnte die Stimme gesenkt werden. So könnten mögliche Zweifel an der Aussage verringert werden. Gewiss wird der gesprochene Satz nicht als eine Frage ausgelegt. Die Veränderung der Stimmlage kann als eine Variable verstanden werden. Das zählt nicht nur am Satzende. Der gesamte Satz könnte varriert werden, bezogen darauf wie die Stimme zum Einsatz kommt. Die Stimme muss nicht nur in eine Richtung deuten. Neben der Stimmsenkung kann es in die andere Richtung gehen. Das Anheben der Stimme kann an der richtigen Stelle zum Nachdenken animieren. Der Zuhörer könnte zum kritischen Denken angeregt werden. Der Gesprächspartner könnte mit dem Anheben der Stimme aus einer seiner Stimmung abgeholt werden. Wie könnte das umgesetzt werden? Manche Menschen verlieren über den Tag an Erdung. Es könnte an Bodenhaftung mangeln. Dieser Faktor kann im Gespräch beachtet werden. Die eigene Stimme kann an die Stimmung des Gesprächspartners angepasst werden.


Ist ein Mensch von der Stimmung verkrampft, holt man ihn mit einer Stimmsenkung ab. Von der Essenz ist die Veränderung der Stimmlage simple. Überwiegend geht es darum die Stimme am Satzende abzusenken, um der eigenen Kommunikation etwas Nachdruck zu verleihen. Baut man diesen Punkt etwas weiter aus, geht es ebenfalls darum die Stimmung des Gegenübers zu spiegeln.

Transkription

Diesmal folgt mehr oder weniger ein Tipp. Von dem Kontext dreht sich diesem Tipp bei der Präsentation. Es geht also darum, wie man es lernt besser zu präsentieren. Jedoch möchte ich erwähnen, dass ich bei der Erklärung auch in die Tiefe gehe.

Nun der Tipp an sich ist wirklich simple. Es ist die Stimmsenkung am Satzende. So etwas hat nämlich zur Folge, bei dem Zuhörer einen anderen Eindruck zu hinterlassen. Es ist jener Nachdruck, der mit einer Stimmsenkung erreicht wird.

Zum ersten Mal habe ich diesen Tipp im Rahmen einer NLP Ausbildung mitbekommen. Es ist offensichlich, dass es bei guter Kommunikation auf eine gewisse Glaubwürdigkeit hinausläuft. So gesehen könnte auf der anderen Seite die Stimmanhebung platziert werden.

Wie hört sich ein Gesprächspartner an, der jeden Satz mit einer Stimmanhebung beendet? Bei mir bringt es jedenfalls einige Prozesse in Gang. Ich beginne immer damit, den Inhalt von meinem Gesprächspartner zu hinterfragen.

Geistig überprüfe ich nicht nur die Glaubwürdigkeit von meinem Gesprächspartner. Ich überprüfe in so einem Szenario, ob mein Gesprächspartner mich gerade versucht zu manipulieren. Mehr oder weniger wäre diese Art der Manipulation mit reichlich Zweifeln versehen.

Ich für meinen Teil erkenne bei diesem Szenario die Zweispurigkeit. Wenn der Gesprächspartner jeden Satz mit einer Stimmanhebung beendet, können Inhalt des Gesprächs und Absicht des Gesprächs nicht übereinstimmen.

Es könnte somit zumindest darauf hindeuten, dass eine versteckte Absicht wie auch immer hervorscheint. Mit der Stimmsenkung ist es eher weniger möglich. Es liegt an der Tatsache, mit der Stimmsenkung, sich einen gewissen Nachdruck zu verpassen.

Es stimmt schon. Auch damit ist eine Manipulation möglich. Diese Art der Manipulation wäre jedoch auf die Befehlsform fokussiert. Man würde einen Menschen eher direkt zwingen, bestimmten Aussagen zu folgen. Bei diesem zweiten Szenario hätte ich zumindest die Möglichkeit die Befehle abzulehnen.

Natürlich möchte ich keine Dualität aufspannen. Stimmsenkung ist gut und Stimmanhebung ist böse. So ist es für mich sicher nicht. In einem bestimmten Rahmen kann beides eine Verwendung finden. Damit komme ich zu der grundsätzlichen Veränderung der Stimmlage.

Die Stimmlage kann varriert werden, um beim Gesprächspartner eine Wirkung zu hinterlassen. Nun etwas genauer. Der ursprüngliche Tipp ist klar. Senke Deine Stimme am Satzende ab, um mehr Glaubwürdigkeit zu erreichen.

Von der Tiefe entsteht mit einer Stimmsenkung mehr Nachdruck. Das ist die eine Richtung. Die Stimmanhebung kann in einem positiven Licht geistige Prozesse anregen. Es ist wohl immer die Frage, wann die Stimme angehoben werden sollte.

Möchte ich bei Dir bestimmte Prozesse im Geist anregen, so könnte ich damit beginnen meine Stimme am Satzende anzuheben. In einem passenden Rahmen stellt sich bei Dir verstärkt ein gesunder Menschenverstand ein. Das könnte zumindest passieren.

Die Grundvoraussetzung habe ich dafür noch gar nicht genannt. Aus meiner Erfahrung macht die Veränderung der Stimmlage in einer bestimmten Konstellation besonders Sinn. Was wäre wenn es auf den Punkt hinausläuft, den Gesprächspartner zu spiegeln?

Vielleicht ist der Gesprächspartner etwas verkrampft. Womöglich ist seine Stimmung so, dass er verloren in den Wolken schwebt. Es würde also etwas an Erdung fehlen. Mit einer variablen Stimmlage könnte es möglich werden, die Stimmung von einem Menschen zu spiegeln.

Man holt also einen Menschen von einer verkrampften oder abgehobenen Stimmung ab. Anschließend kann eine etwas bessere Stimmung ausgebreitet werden. Wie erwähnt, wollte ich bei diesem Tipp auch in die Tiefe gehen. Du musst nicht alles erwähnte berücksichtigen, möchtest Du eigentlich bloß etwas mehr Glaubwürdigkeit während einer Unterhaltung haben.


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