Sprachliche Tiefe erzeugen

Bei der sprachlichen Tiefe folgt man dem roten Faden. Genauso beginnt man zwischen den Zeilen zu lesen. Das muss nicht nur auf einen Text begrenzt sein. Zwischen den einzelnen Worten könnte sprachliche Tiefe zu finden sein.

Das was ein Mensch sagt, muss nicht immer darauf begrenzt sein. Sprachliche Tiefe hat etwas mit der Bedeutung der einzelnen Worte zu tun. Möchte man eine sprachliche Tiefe erzeugen, beginnt man damit die Bedeutung einzelner Worte hervorzuheben. Die Stimme kann zu einem Instrument werden. Gemeint ist nicht nur die Stimmsenkung am Satzende. Das bringt Glaubwürdigkeit mit sich. Wird die Stimme als ein Instrument begriffen, ist noch etwas mehr möglich. Man beginnt die Bedeutung einzelner Worte hervorzubringen. In dem nächsten Schritt bietet es sich an, den Wortschatz von der Tiefe zu begreifen. Es gelingt einfacher die Bedeutung einzelner Worte hervorzuheben, wenn jedes Wort von der Tiefe begriffen wird. Die Übung bringt wieder der nächste Schritt. Man lernt Geschichten zu erzählen. Welchen Wert hat eine Information? Eine Information ist staubtrocken, hält zur gleichen Zeit eine spannende Geschichte bereit. Ist man mit dem Wortschatz von der Tiefe vertraut, kann eine Geschichte erzählt werden. Die Geschichte könnte sich auf eine einzige Information beziehen. Man beginnt die Information auszuschmücken, bis eine komplette Geschichte herauskommt.


Ganz am Ende wäre man nicht angelangt. Ein Schritt fehlt noch. Es ist der Kontext. Der Kontext ist der Hintergrund der Geschichte. Auf diesem Hintergrund ist der rote Faden zu finden. Es ist der Kontext, welcher es möglich macht zwischen den Zeilen zu lesen.

Transkription

Heute geht es mir darum Dir zu vermitteln, wie Du eine sprachliche Tiefe erzeugen kannst. Ich möchte bei diesem Thema strukturiert vorgehen. Dabei bieten sich für mich vier Schritte an. Mit jedem Schritt kann es etwas einfacher gelingen, eben jene sprachliche Tiefe zu erzeugen.

Diese vier Schritte sind aus diesem Grund, ein Ausdruck von einer Lernerfahrung. Es ist so etwas wie ein Verlauf, damit die eigene Art und Weise zu kommunizieren besser wird. Von dem größeren Verständnis hat das etwas mit dem eigenen Umgang mit Sprache zu tun.

Doch zuerst einmal zurück zum Anfang. Was meine ich damit, wenn ich von sprachlicher Tiefe spreche? Wenn ich ein Buch lese, achte ich immer darauf was der Autor gemeint haben könnte. Ich lese jedes Buch auf der gleichen Ebene, auf welcher es der Autor geschrieben hat.

Eine andere Erklärung ist es, wenn man einen Text beginnt zwischen den Zeilen zu lesen. Überlege ich jedoch hier etwas genauer, könnten es zwei verschiedene Sprachebenen sein. Der Autor könnte sich nämlich überlegt haben, was zwischen den Zeilen gelesen werden könnte.

Jedenfalls läuft es für mich bei der sprachlichen Tiefe darauf hinaus, Dir zu helfen dem roten Faden zu folgen. Nicht nur diesen roten Faden zu erkennen, sondern daraus ein größeres Bild abzuleiten. Sprachliche Tiefe führt somit zu der Bedeutung.

Die Bedeutung von einzelnen Worten bringt noch mehr hervor, als die eigentlichen Worte direkt vermitteln können. Mit der Bedeutung beginnt man eine sprachliche Tiefe entstehen zu lassen. Was ist also der erste Schritt?

Der erste Schritt sieht es vor, die Bedeutung von jedem Wort hervorzuheben. Das hat etwas mit der Gestaltung der eigenen Stimme zu tun. Es ist der Einsatz der eigenen Stimme. Worte werden nicht nur abgespult. Worte könnten unterschiedlich hervorgehoben werden.

Es könnte zum Beispiel damit beginnen, die Stimme am Satzende zu senken. Wie erwähnt ist es nur ein Beispiel. Es könnte damit beginnen und von hier an würde man die eigene Stimme als ein Instrument verstehen.

Worte könnten also mehr als nur Inhalt darstellen. Im zweiten Schritt zählt somit der eigene Wortschatz. Ich meine nicht die Tatsache, einen umfangreichen Wortschatz zu haben. Für mich zählt vielmehr der Punkt, jedes Wort von der Tiefe zu begreifen.

Du hast also einen bestimmten Wortschatz. Beginne in diesem zweiten Schritt damit, jedes Wort in Deinem Wortschatz von der Tiefe zu verstehen. Was ist die Bedeutung von einem Wort. Hinterfrage die Bedeutung von jedem Wort. Das kann nebenbei im Alltag ablaufen.

Kennst Du die tiefere Bedeutung von verschiedenen Worten, gelingt es Dir garantiert einfacher eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte ist der dritte Schritt. Wähle in dem dritten Schritt eine bestimmte Information.

Schmücke diese Information soweit aus, dass daraus eine ganze Geschichte entsteht. Das bringt Dir unglaubliche sprachliche Tiefe. Du vermittelst Deinem Zuhörer mehr als nur eine staubtrockene Information.

Ich hoffe Du bemerkst, dass das Ganze einen Verlauf darstellt. Ebenso muss so etwas nicht von heute auf morgen passieren. Es könnte Monate dauern. Ich denke zum Beispiel an die Bedeutung einzelner Worte. Den Wortschatz aufarbeiten erfordert viel Zeit.

Der letzte Punkt ist der Kontext. Beginne damit den Kontext zu berücksichtigen. Es ist also der Rahmen, in welchem die Geschichte einen Platz findet. Darauf kann der rote Faden bemerkt werden. Es ist genauso der Hintergrund, welcher es in erster Linie möglich macht, ein Buch zwischen den Zeilen zu lesen.


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