Small Talk und Augenkontakt

Der Augenkontakt könnte zu der Körpersprache hinzugerechnet werden. Auf der anderen Seite kann der Augenkontakt als eigenständiger Punkt betrachtet werden. Bezogen auf die Kommunikation, kann mit dem Augenkontakt eine gewisse Wirkung erzielt werden.

In dem Rahmen der Körpersprache ist der Augenkontakt von geringer Bedeutung. Der Augenkontakt sollte vorhanden sein. Der Augenkontakt ein Zeichen dafür, dem Gesprächspartner zuzuhören. Die gesamte Kommunikation wirkt lebhafter, weil ein gegenseitiger Kontakt vorhanden ist. Ist diese notwendige Verbindung gegeben, kann der Augenkontakt von der Aufmerksamkeit in den Hintergrund rücken. Hebt man den Punkt des Augenkontakts als eigenständigen Punkt hervor, zählen immer die Situation und die Art des Gesprächs. Menschen die sich kaum bis gar nicht kennen, könnten verstärkt auf den Augenkontakt achten. Es sind die Aspekte der Veränderung. Dauerhafter Augenkontakt ist unangemessen, weil man sich kaum kennt. Ständiges Wegsehen ist genauso wenig gut. Schließlich soll eine Verbindung entstehen. Es ist der Wechsel der beiden Möglichkeiten. Auf der einen Seite wird das Verhältnis gestärkt. Auf der anderen Seite gibt man dem anderen Menschen die Gelegenheit, unterschiedliche Eindrücke aus dem Gespräch ungestört zu verarbeiten. Die Abwechslung bei dem Augenkontakt kommt besonders in diesem beschriebenen Rahmen hervor. Es ist das Verhältnis von zwei Menschen, die bisher kaum bis keine Nähe zueinander aufbauen konnten.


Der Augenkontakt wird nicht gebrochen, sondern nur abwechslungsreich gestaltet. Man lässt dem anderen Menschen den Raum, in gewisser Weise Rückschlüsse für sich selbst zu ziehen. Ist der Augenkontakt nicht immer vorhanden, kann über die Dauer des Gesprächs trotzdem eine gute Verbindung entstehen.

Transkription

Zählt an dieser Stelle wirklich nur mein Weltbild, ist der Augenkontakt von geringer Bedeutung. Die ausführliche Erklärung läuft darauf hinaus, den Augenkontakt zu der Körpersprache einzuordnen.

Was das Thema des Augenkontakts betrifft, ist mein Weltbild nicht unbedingt objektiv. Für mich zählt nämlich die Idee, egal wie einen Menschen erreichen zu können. Dafür müsste nämlich kein Augenkontakt vorhanden sein.

Gerade hatte ich wohl eine kleine Vorannahme platziert. Es ist die Vorannahme, dass mit einem guten Augenkontakt der Gesprächspartner erreicht wird. Der Kontakt ist entsprechend die Kommunikation.

Betrachte ich diesen Punkt über den Aspekt der Körpersprache, ist mein Weltbild nicht unbedingt ganz verkehrt. Welche Rolle spielt letztendlich die Körpersprache, wenn meine Worte von dem Inhalt eine ausreichende Botschaft vermitteln?

So gesehen würde ich meinen Gesprächspartner erreichen, ohne in irgendeiner Weise die Körpersprache nutzen. Darin wäre natürlich auch der Augenkontakt enthalten. Jedenfalls zählt in dem Rahmen der Körpersprache, der Augenkontakt nur zu Beginn der Kommunikation.

Der Augenkontakt beginnt nach einer kurzen Zeit in den Hintergrund zu rücken. Die Aufmerksamkeit ist nicht bei dem Augenkontakt. Es zählt eher das Gespräch in der Gesamtheit. In dem Detail könnten es Dinge wie die nächste Geschichte, oder das nächste Gesprächsthema sein.

Nun zu dem Augenkontakt als einen eigenständigen Punkt. Damit löst man den Augenkontakt aus dem Kontext der Körpersprache heraus. Von diesem Augenblick an wird der Augenkontakt zu einem wichtigen Thema.

Woran liegt das? Für mich ist die Sache so zu erklären, dass ich einen eigenen Regler erhalte. Es ist also ein Hebel, welcher mir hilft als Mensch zu wirken. Schließlich möchte ich als Mensch eine gewisse Wirkung bei meinem Gegenüber erreichen.

Wer möchte nicht wirken? Wer möchte keine Spuren hinterlassen, auch wenn es nur in einem Gespräch passiert? Der Augenkontakt wird zu einem Faktor bei der Kommunikation. Hier kommt es auch immer darauf an.

Was meine ich genau? Die Situation und die Art des Gesprächs sind zwei Kriterien, welche auf einen guten Augenkontakt Auswirkungen haben. Es zählt somit zuerst einmal die Tatsache, in welcher Situation man sich befindet.

Hinzu kommt die Art des Gesprächs. Ich nehme jetzt Mal an, dass zwei Menschen sich nicht so gut kennen. Das Verhältnis von diesen Menschen ist gerade am Entstehen. Welcher Augenkontakt ist gut, möchte man das neue Verhältnis vorantreiben?

Eine Sache ist für mich klar. Mein Augenkontakt soll eine Verbindung ermöglichen. Es zählt das Herstellen der Verbindung. Das was von dem Inhalt kommuniziert wird, kann mit diesem Augenkontakt unterstrichen werden.

Ich stelle eine Verbindung her und stelle genauso sicher, dass mein kommunizierter Inhalt vollständig ankommt. Zu Beginn hatte ich mein Weltbild zu dem Thema des Augenkontakts erwähnt. Der Augenkontakt ist bedeutungslos.

Somit muss man dem Gesprächspartner einige Gelegenheiten geben, die Eindrücke aus dem geführten Gespräch zu verarbeiten. Für mich würde es bedeuten, den Augenkontakt zu brechen. Über die Dauer des Gesprächs könnte eine ausreichend gute Verbindung entstehen.

Im Grunde möchte ich bloß erklären, dass der Augenkontakt in dem beschriebenen Szenario nicht immer gegeben sein muss. Auf der einen Seite ist der Augenkontakt wichtig und stellt eine Verbindung her. So kann das Verhältnis zwischen zwei Menschen entstehen.

Auf der anderen Seite lässt man dem anderen Menschen etwas Raum. Man löst somit den Augenkontakt, damit sich der andere Mensch unbeschwert auf mich zubewegen kann. Ich gebe den Raum für einige Rückschlüsse, welche ein Mensch ohne beobachtet zu werden ziehen kann.


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