Loslassen lernen

Loslassen wird immer wieder benötigt. Damit ist eine Fähigkeit gemeint, eine gesunde Distanz zu bewahren. Seien es Menschen, Projekte oder Gegenstände. Alles kann losgelassen werden. Für den NLP Trainer könnte es sein Wissen sein. Lässt man das NLP Wissen los, kann es sich daraufhin automatisch entfalten.

Es ist ein interessantes Phänomen, etwas loszulassen und zu beobachten was passiert. So könnte das Beispiel mit den negativen Gedanken erwähnt werden. Auf der einen Seite können negative Gedanken nur sein, weil man sich an ihnen festbeißt. Man hält fest. Auf der anderen Seite kann der negative Gedanke losgelassen werden. Nur die Negativität verschwindet. Der Gedanke bleibt, wobei auch dieser wie eine Wolke am Himmel weiterziehen kann. Löst sich die negative Qualität von einem Gedanken, zeigt sich der ursprüngliche Gedanke in einem neuen Licht. So wird aus einem negativen Gedanken ein positiver Gedanke. Wieso sollte man nicht lernen loszulassen? In fünf Schritten kann das Loslassen gelernt werden. Wird das Loslassen buchstäblich verstanden, muss es etwas geben was losgelassen werden kann. Das Problem wird bestimmt. In dem zweiten Schritt wird Raum gewonnen. Das Problem wird in einem größeren Kontext beobachtet. Bei dem dritten Schritt lassen sich Informationen erkennen. Alle diese Informationen werden sichtbar, weil dafür der Kontext groß genug ist.


Zwei Schritte bleiben noch. Im vierten Schritt wird körperlich durchgeatmet. In diesem Schritt versteht man das Loslassen körperlich. Wurden alle Informationen erkannt, atmet man durch. Der fünfte Schritt ist das eigentliche Loslassen. Für gewöhnlich erkennt man es an einem bewussten Atemzug.


Transkription

Denke ich an das Loslassen, fallen mir verschiedene Ebenen ein. Ich meine damit die Möglichkeiten, auf denen das Loslassen erfolgt. Nun das heutige Thema ist das Loslassen. Soweit wie mir möglich, möchte ich Schritte zum einfacheren Loslassen vermitteln.

Loslassen kann man lernen. Dafür müssen insgesamt fünf Schritte beachtet werden. Jeder Schritt bezieht sich zudem auf die zu Beginn erwähnten Ebenen. Wenn ich an dieser Stelle wirklich buchstäblich bleibe, hat das Loslassen etwas mit dem Körper zu tun.

Lässt ein Mensch los, so atmet er durch und auf diese Weise ist es passiert. Werden Interpretationen zugelassen, muss Loslassen nicht unbedingt etwas mit dem Körper zu tun haben. Im Sinne des Lernfortschritts möchte ich auf der Ebene des Körpers beginnen.

Loslassen ist also nur eine Handlung. Etwas wird getan, damit es wahr wird. Genauso wird etwas benötigt, das losgelassen werden kann. Weshalb also nicht ein Problem bestimmen? Wird das Problem bestimmt, so kann es anschließend angegangen werden.

In diesem Fall sollte es so sein, dass das Problem losgelassen werden kann. Tatsächlich sind einige Themen zu kompliziert, dass sie direkt losgelassen werden können. Man müsste möglicherweise in kleinere Bereiche einteilen. Auf der anderen Seite ist Loslassen immer möglich. Wie erwähnt ist das Loslassen körperlich, jedenfalls wenn man buchstäblich bleibt.

Aus diesem Grund muss das Problem so definiert werden, dass es nicht größer als der Körper ist. Ich beziehe mich auf den Kontext des Körpers. Ist das Problem bestimmt, kann sich der Kontext vergrößern. Immerhin hat der Mensch einen Verstand. Ist das Problem bestimmt, kann man es geistig weiter zerlegen.

Die Vorteile von einem größeren Kontext liegen auf der Hand. Der Blickwinkel kann verändert werden. Man könnte eine andere Position einnehmen, damit das Problem besser losgelassen werden kann.

Die Ebene von dem größeren Kontext ist nicht mehr körperlich. Man begreift das Loslassen eher wie Geben und Nehmen. Damit ist der Fluss gemeint. Mit dem Geben und Nehmen wird ein Fluss sichergestellt. Probleme könnten somit wie angestaute Energie verstanden werden.

Möchte man diese angestaute Energie loslassen, zählt es auf das Geben und Nehmen zu achten. Wer nicht loslässt, vergisst entweder das Geben oder das Nehmen. Lässt man hingegen los, beginnt sich etwas in Bewegung zu setzen. Daraus ergibt es sich, dass Erkenntnisse gewonnen werden.

Man kann beobachten was passiert. Erkenntnisse sind auch eine Folge, weil man vorher den Kontext vergrößert hatte. Der Blickwinkel wurde variiert. Das führt immer zu Erkenntnissen. Von der Ebene kann es als eine Rekontextualisierung bezeichnet werden.

Die Rekontextualisierung ist das tiefere Verständnis zu einem Thema. Man würde bei diesem Schritt gar nicht mehr von einem Problem sprechen. Es wäre ein Thema, welches beginnt immer verständlicher zu werden. Bei der Rekontextualisierung erkennt man den Kontext im Wort.

Der Kontext wird verändert, wobei damit auch der Blickwinkel gemeint ist. Zusätzlich werden Erkenntnisse berücksichtigt. Erkenntnisse erleichtern zusätzlich den Prozess des Loslassens. Möchte man es über die Fähigkeit des Loslassens erklären, wird diese mit Erkenntnissen verbessert.

Der Prozess der Transzendenz beschreibt das Loslassen auf dem Weg der Vollendung. Es wäre die bewusste Atmung, wobei ich mich auf die Veränderung der Atmung beziehe. Es wird bewusst eingewirkt, damit die Atmung entspannter wird.

Im letzten Schritt wird das ursprüngliche Problem vollständig losgelassen. Von der Ebene ist es die Seele. Für die Seele zählt natürlich nicht das Loslassen. Die Seele kennt nur die Kraft der Übergabe. Sei es das Universum, oder einfach eine höhere Kraft an die etwas losgelassen wird.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.