Kreativität und Sprache

Bei der Kommunikation kann der Punkt der Kreativität deutlich zum Tragen kommen. Sprachmuster können einen kreativen Feinschliff erhalten. Unterschiedliche Sprachebenen lassen sich auf eine kreative Weise verbinden.

Die Kreativität ist eine wichtige Ressource, möchte ein Mensch seine Rhetorik voll zur Entfaltung bringen. Wichtig ist die Gewichtung der beiden Themen. Das Thema der Kreativität sollte sich dem Thema der Sprache unterordnen. Das macht Sinn, weil Sprache ansonsten keinen Sinn ergibt. Wer die eigene Kreativität auf das Thema der Kommunikation loslässt, vergisst am Ende womöglich überhaupt zu kommunizieren. Zuerst ist es notwendig sprachlich eine Struktur entstehen zu lassen. Man könnte es als den roten Faden bezeichnen. Genauer erklärt ist damit die Absicht gemeint. Was soll kommuniziert werden? Diesen Punkt klärt die Absicht. Erst anschließend kann sich die Kreativität frei entfalten. Auf der Basis dieser Struktur können sich Sprachmuster entwickeln. Auf der Basis dieser Struktur wird es möglich, alle Sprachebenen auf eine abwechslungsreiche Weise miteinander zu verknüpfen. Kreativität und Sprache ergänzen sich wirklich gut. An dieser Stelle sollte es natürlich nicht an der eigenen Kreativität mangeln. Ohne die entsprechende Kreativität könnte die eigene Kommunikation wie ein Mathematikstudium erscheinen. Kommunikation und Sprache können die eigene Kreativität fördern.


Wer ein längeres Gespräch führt, beginnt einen guten Redefluss zu entwickeln. Dieser Redefluss ist hilfreich, möchte man die eigene Kreativität fördern. Die Idee kann es sein, in diesen Zustand des Flusses zu gelangen. Dieser Zustand ist es auch, welcher die Kreativität hervorbringt. Die Voraussetzung ist offensichtlich das Gespräch. Man sollte in der Lage sein, die Kommunikation nicht einzuschränken.

Transkription

Eine Variable innerhalb der Kommunikation kann die Kreativität sein. Zuerst würde ich eine sprachliche Struktur entstehen lassen. Damit könnte ich bestimmen, in welche Richtung ich kommuniziere.

Mit der Struktur würde ich einen roten Faden entstehen lassen. So wäre gleich zu Beginn sichergestellt, welche Intention ich meinem Zuhörer kommunizieren möchte. Die Variable der Kreativität kann danach frei zur Entfaltung kommen.

Kreativität könnte sich so zusammensetzen, dass sie mir Möglichkeiten der Sprachebenen anbietet. Wie verbinde ich diese Geschichte mit der nächsten Geschichte? Wo kann ich ansetzen, damit dieses Sprachmuster mit einem anderen Sprachmuster zusammenpasst?

Die eigene Kreativität könnte diesen Prozess anregen und die Fähigkeit zu kommunizieren bei jedem Menschen verbessern. Vielleicht noch einmal von vorne. Ich möchte die Idee vermitteln, wie sich Kreativität und Sprache den Ball zuspielen.

Nun eine sprachliche Struktur ist aus meiner Sicht unausweichlich. Diese Struktur bringt mir den roten Faden und gibt den notwendigen Faktor der Rationalität. Ich ziehe Mal den Bogen zwischen Rationalität und Kreativität. Es wären wohl die beiden Gehirnhälften, die sich austauschen können.

Jedenfalls bringt diese Struktur der Sprache eine gute Übersicht mit sich. Es wäre so etwas wie das Fundament für das Gespräch. Es wäre der fruchtbare Boden für das gute Gespräch. Erst wenn diese Struktur stehen würde, kommt für mich der Faktor der Kreativität in Frage.

Wer hingegen diese Reihenfolge nicht beachtet, könnte Chaos entstehen lassen. Es wäre Chaos innerhalb der eigenen Kommunikation. Kreativität kümmert sich nicht darum, zu welcher Intention die eigenen Sprachmuster führen.

Kreativität ist nicht dafür verantwortlich, welche Verbindungen die eigenen Kommunikationsebenen erzeugen. Ich benötige also zuerst ein Gerüst. Anschließend erst, kann ich die Kreativität auf meine Sprachmuster und Sprachebenen loslassen.

In gewisser Weise betrachte ich meine Kreativität wie einen Wirbelsturm. Das wäre jedenfalls ein Aspekt davon. Die Kreativität würfelt also alles durcheinander. Das ist gut, was Sprache und Kommunikation betrifft. Es ist jedoch nur dann gut, wenn eine sprachliche Struktur existiert.

Alles darf umgewürfelt werden, wenn das Fundament unveränderlich bleibt. Für mich ist es genauer erklärt die Intention. Die Intention meiner Kommunikation, genau diese sollte klar bemerkt werden können. Erst anschließend darf es, kreativ betrachtet, bunt werden.

Zwei Punkte habe ich genannt, wie sich der Faktor der Kreativität auf die Sprache auswirken kann. Ein Punkt sind die eigenen Sprachmuster. Der zweite Punkt sind die Kommunikationsebenen. Ich denke diese zwei Punkte könnten für NLP Anwender interessant erscheinen.

Wäre es also nicht großartig, eine Kreativitätsstrategie innerhalb der eigenen Kommunikation zu haben? Ich meine es wäre richtig gut. Im Grunde könnte sich der Faktor der Kreativität, fast vollständig um wirklich gutes NLP kümmern.

Die einzige Voraussetzung wäre natürlich die Sprache an sich. Man müsste nicht nur kommunizieren wollen. Man müsste auch in der Lage sein, Worte und Sätze von sich zu geben. Was den Rest der sprachlichen Gestaltung betrifft, könnte es der Kreativität überlassen werden. Jedenfalls zu einem großen Teil.

Die Kreativitätsstrategie ist von dem Inhalt nicht wirklich interessant. Es liegt aus meiner Sicht daran, dass sich die Strategie von selbst zusammensetzen kann. Wichtig ist nur der Redefluss. Es ist der Zustand des Flows, wenn man gerade dabei ist ein Gespräch zu führen.

Aus diesem Redefluss heraus, kommen immer wieder Funken der Kreativität heraus. Das ist nach meiner Beobachtung eine natürliche Folge. Es passiert, weil man es sprachlich geschehen lässt. Du könntest es ausprobieren. Führe ein Gespräch und achte darauf in einen Redefluss zu gelangen.

Wenn Du in diesem Redefluss bist, beobachte Deine Kreativität. Beobachte auch, welche Strategie dahinter existieren könnte. Mit etwas Übung, oder besser gesagt nach einigen Anläufen, könnte sich diese Kreativitätsstrategie einprägen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.