Keine halben Sachen

Im Sinne der Aktion sind halbe Sachen nicht verkehrt. Es steht dafür etwas zu tun, obwohl es nicht perfekt ist. Es zählt die Aktion. Es zählt der Anspruch sich als Mensch zu verwirklichen. Lieber halbe Sachen machen, als sich der Passivität zu ergeben.

Ist das was man tut nicht perfekt, kann man auf dem Weg dorthin Vollendung anstreben. Dieser Perfektionismus ist nicht falsch. So hätte man Perfektion richtig verstanden. Es kommt auf die Umsetzung an, mit dem Ziel immer besser zu werden. Vollendung ist erstrebenswert. Mit den halben Sachen könnte auch etwas anderes gemeint sein. Es beginnt mit der Entscheidung etwas zu erreichen. Auf dem Weg verliert man sich und korrigiert die getroffene Entscheidung in eine negative Richtung. Hier ist die Vorgehensweise klar. Keine halben Sachen. Ein ewiges Hin und Her schiebt die ursprünglich getroffene Entscheidung auf. Ein Mensch der geistig hängen bleibt, macht überhaupt nichts. So ein Mensch traut sich nicht seine Entscheidung zu verkörpern. Er traut sich nicht für seine Entscheidung einzustehen. Angst wird bevorzugt. Zweifeln wird zu viel Raum gegeben. Mit halben Sachen kann man sich als Mensch nicht verwirklichen. Das Leben erdrückt einen und man wird ziemlich schnell vergessen.


Was hilft den ersten Schritt zu machen? Die Entscheidung kann in keinem Szenario ein Problem darstellen. Selbst ohne Aktion wird eine Entscheidung getroffen. Das Problem zeigt sich damit, von der ursprünglichen Entscheidung abzukommen. Aus diesem Grund entsteht ein ewiges Hin und Her. Die Lösung besteht darin, sich über die getroffene Entscheidung vollkommen bewusst zu sein.

Transkription

Mein Anspruch für mein Leben ist simple. Ich möchte Spuren hinterlassen und mit jedem Schritt besser werden. Das bedeutet? Es bedeutet Vollendung anzustreben, aber genauso Fehler zuzulassen. So betrachtet, mache ich halbe Sachen. Ich mache.

Machst Du es so wie ich, wirst Du irgendwann ziemlich gut mit dem was Du machst. Perfektion ist garantiert. Vollendung ist auf diese Weise garantiert. Du musst nur dranbleiben. Was diesen Punkt betrifft, darf es keine halben Sachen geben.

Die getroffene Entscheidung muss vollständig durchgezogen werden. Es gibt kein Zurück, weil die getroffene Entscheidung verkörpert wird. Ich stelle es mir so vor, dass ich zu der Entscheidung werde. Ich strahle meine getroffene Entscheidung über meinen Körper aus.

Ich bleibe dabei. Mein Anspruch für mein Leben ist simple. Es ist nichts kompliziertes dabei, das Leben mehr oder weniger anzunehmen. Niemand fordert oder verlangt Perfektionismus. Es geht nur darum einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Mehr oder weniger sollte die Richtung stimmen. Was die Richtung betrifft zählt für mich die Entscheidung. Die Entscheidung muss eine positive Qualität aufweisen. Die Richtung ergibt sich von selbst.

Genauso denke ich mir, dass eine negative Entscheidung nicht dauerhaft verkörpert werden kann. Man würde sich selbst zerstören. Zuerst würde sich diese Zerstörung mit Emotionen bestätigen. Zuerst zerstört man sich emotional.

Irgendwann gelangt man an den Punkt, dass die eigene Seele betroffen ist. Würde man immer noch weiter in diese Richtung gehen, wüsste man zumindest was man tut. Man hätte sich seine persönliche Hölle ausgesucht.

Ist ein Mensch tatsächlich dauerhaft in die falsche Richtung unterwegs, ist die Sache wie erwähnt seelisch. Man wüsste wohin man unterwegs ist. Genauso wüsste es jeder andere Mensch. Es liegt immer wieder an der Entscheidung.

Beginnt ein Mensch eine Entscheidung zu verkörpern, handelt er entsprechend nach der getroffenen Entscheidung. Halbe Sachen sind in diesem Sinne nicht möglich. Halbe Sachen wären niemals möglich. Man würde sich immer weiter steigern, bis die getroffene Entscheidung vollständig wirkt.

Für mich zählt jedenfalls die richtige Richtung. Für mich zählt immer dieser Schritt. Nach diesem Schritt ist es der nächste Schritt. Mit jedem Schritt werde ich besser, egal wie schlecht ich zu Beginn war. Jede Entscheidung trägt Früchte.

Man könnte das Thema der halben Sachen auch anders auslegen. Damit beziehe ich mit auf Gedankenakrobaten. Ich meine Menschen, die geistig immer wieder hängen bleiben. So bleibt man im Kopf, anstatt im Leben etwas zu machen.

Hier zählt natürlich nur eine Sache. Keine halben Sachen. Es zählt in Aktion zu kommen und das eigene Leben in Bewegung zu bringen. Den Weg in die richtige Richtung habe ich bereits vorgestellt. Man beginnt den ersten Schritt zu machen, egal wie viele Fehler sich einschleichen.

Vielleicht erkennst Du wie ich, an dieser Stelle eine Strategie. Diese Strategie kann helfen, von reaktiv zu proaktiv zu gelangen. Mit der Entscheidung hat kaum ein Mensch Schwierigkeiten. Wer halbe Sachen macht, trifft auch eine Entscheidung.

Das Problem zeigt sich damit, dass die Entscheidung auf dem Weg verworfen wird. Man bleibt nicht bei der getroffenen Entscheidung. Jedenfalls ist die Entscheidung der erste Schritt. Die Strategie beginnt mit der Entscheidung.

Im zweiten Schritt wird der erste Schritt gemacht. Die Entscheidung kann auf diese Weise verkörpert werden. Im dritten Schritt nimmt man sich vor besser zu werden und Vollendung zu erreichen. Der vierte Schritt betrifft unausweichlich das eigene Bewusstsein.

Mit Bewusstsein kann die ursprünglich getroffene Entscheidung zugänglicher werden. In anderen Worten! Werde Dir über Deine getroffene Entscheidung absolut bewusst. Damit kannst Du absolut sicherstellen, Dich nicht von Deiner Entscheidung zu lösen.


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