Ist Veränderung gut oder schlecht?

Die Entwicklung der Persönlichkeit ist grundsätzlich gut. Es gibt daran nichts auszusetzen, das beste Selbst hervorzubringen. Aus diesem Grund ergibt sich die Notwendigkeit, sich einer beständigen Veränderung auszusetzen.

Auf der einen Seite passt man sich an den Wandel der Zeit an. Das Leben bleibt beständig im Fluss und ist die Veränderung im außen. Im Inneren könnte man sich auf diesen Fluss des Lebens einlassen. Die Persönlichkeit würde sich verändern und mit jedem Schritt im Leben wachsen. Doch wie viel Veränderung ist notwendig? Natürlich bleibt alles im Fluss. Selbstverständlich gibt es so etwas wie die Vergänglichkeit. Alles erneuert sich und aus diesem Grund ist Veränderung notwendig. Genauso könnte bemerkt werden, welche konstanten Größen das Leben aufweist. Es gibt absolute Faktoren, welche unaufhörlich auf Beständigkeit setzen. Ist Veränderung nun gut oder schlecht? Manchmal ist es nur der Rahmen, in dem eine Veränderung sinnvoll ist. Im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung beginnt es bei dem Kern der eigenen Persönlichkeit. Es beginnt damit, das beste Selbst hervorzubringen. Irgenwann sollte das Ziel erreicht worden sein. Man wäre eine starke Persönlichkeit. Der Rahmen würde sich unweigerlich verändern. Die Persönlichkeit würde bleiben wie sie ist. Als starke Persönlichkeit wirkt man anschließend auf das Leben ein.


Starke Persönlichkeiten wirken auf andere Menschen in ihrem Umfeld. Die Veränderung betrifft nicht mehr die eigene Persönlichkeit, sondern Menschen die man beginnt zu erreichen. Manchmal darf man bleiben wie man ist. Veränderung darf genauso sein. Es ist nur die Frage, in welchem Kontext die Veränderung erfolgt.

Transkription

Im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung steht Veränderung für den Wandelt der Zeit. Mehr ist noch enthalten. Ich denke bei dem Thema der Veränderung in zwei Richtungen. Zum einen wird die Veränderung des Lebens beachtet.

Es ist so etwas wie der Fluss des Lebens. Das meine ich mit dem Wandel der Zeit. Zum Teil kann hier auch die Vergänglichkeit hinzugerechnet werden. Zum anderen gibt es natürlich die eigene Veränderung. Die Veränderung des Lebens findet im Außen statt.

Ich achte also auf das Leben und bleibe wie das Leben im Fluss. Das kann sich über einen positiven Zustand äußern. Es ist der Zustand des Flow. Die eigene Veränderung findet im Inneren statt. Das wäre die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Die Persönlichkeit wird entwickelt und immer weiter verbessert. Es kommt darauf an eine starke Persönlichkeit zu sein. Es wäre auch das wahre Selbst, welches hervorgebracht werden soll. Beginnst Du Dich als Persönlichkeit zu verändern, beginnst Du genauso Deine Realität zu setzen.

Deshalb denke ich hierbei immer in zwei Richtungen. Achte auf das Leben und bleibe mit dem Leben im Fluss. Achte genauso auf Dich selbst, damit Du über Dein Leben selbst entscheiden kannst.

Realität ist was Du daraus machst. Für mich ist es wahr, wenn ich mich bei Realität auf Wahrnehmung beziehe. Verändere ich mich als Mensch, kann ich meine Wahrnehmung beeinflussen. Ich erlebe andere Situationen. Menschen reagieren anders auf mich als vorher.

Der Punkt sollte nun klar genug rübergekommen sein. Veränderung ist gut. Wenn der Kontext berücksichtigt wird, ist die Veränderung immer gut. Veränderung wird nur dann schlecht, wenn es zu relativistisch wird.

Ein relativistischer Ansatz bezogen auf die Veränderung, kennt niemals ein Ende der Veränderung. Das kann es nicht sein. Wie oft müsste man sich im Kreis drehen, bis man schließlich eine starke Persönlichkeit geworden ist?

Irgendwann sollte ein Punkt erreicht werden, wenn das Erreichte eine Beständigkeit aufweist. Das Leben zeigt es genauso. Natürlich bleibt das Leben im Fluss. Natürlich beugt sich alles der Vergänglichkeit und dem Wandel der Zeit.

Ebenso gibt es Größen im Leben, die sich niemals verändern. Es sind konstante Erscheinungen, welche die Zeit überdauern. Ich meine zum Beispiel den Ausdruck von Schönheit in der Natur. Schönheit kennt hier keinen Trend.

Wie ist es mit den Gesetzen des Universums? Mathematik? Physik? Diese Dinge verändern sich nicht, außer ich beginne im Kopf irgendwelche Universen aufzuspannen. Die Gesetze der Natur sind jedenfalls für mich stabil genug.

Was die Persönlichkeitsentwicklung betrifft, gibt es genauso stabile Werte. Irgendwann ist man eine starke Persönlichkeit. Irgendwann geht es nicht mehr um die Veränderung. Jedenfalls wäre damit nicht die eigene Veränderung gemeint.

Man würde damit beginnen, auf andere Menschen zu wirken und diese zu verändern. Der Kontext beginnt sich zu verändern, damit es immer noch um die Veränderung gehen kann. Ist man selbst eine starke Persönlichkeit, beginnt man andere Menschen anzuheben.

Du wirkst also auf andere Menschen als starke Persönlichkeit und hilfst diesen Menschen stark zu sein. Das wäre ein anderer und damit neuer Kontext. Du als starke Persönlichkeit wärst nicht mehr der Veränderung ausgesetzt.

Immer weiter und immer mehr, betrifft manchmal einen neuen Rahmen. Immer bessere Gefühle im Körper? Irgendwo gibt es das Maximum an Intensität, auch wenn man vorher geglaubt hatte es geht nicht mehr. Es wäre nur noch die Wirkung auf andere Menschen, mit den guten Gefühlen im eigenen Körper.


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