Ist Erleuchtung erstrebenswert?

Erleuchtung steht für absolutes Bewusstsein. Erleuchtung macht es möglich jede erdenkliche Information abzurufen. Als Folge kann ein erleuchteter Mensch diese Information präsentieren. Erkenntnisse werden angeboten und im Sinne der Schule des Lebens gelehrt.

Erleuchtung ist jene innere Klarheit, diese immer auf Abruf zur Verfügung zu haben. Nur auf diese Weise kann man ein Licht für die Welt sein. Es erfordert viel Erfahrung, jede zur Verfügung stehende Erkenntnis verständlich zu vermitteln. Erleuchtete sind Lehrer für die Menschheit. Sie strahlen eine subjektiv wahrnehmbare Frequenz aus. Man findet zu einem Erleuchteten, egal auf welchem einsamen Berg er zu finden ist. Dieses Phänomen ist nicht beweisbar. Es ist einzig und allein erlebbar. Erleuchtung in Finalität sollte im Alltag zu finden sein. Es müsste ein Mensch sein, der nicht nur die Grenzen seines Bewusstseins gesprengt hat. Genauso müsste er mehr zu bieten haben, als nur Erkenntnisse an andere Menschen zu vermitteln. Wahre Vollendung kann simple definiert werden. Im Alltag ist ein erleuchteter Mensch komplett integriert. Dieser Mensch lebt nicht zurückgezogen, sondern nimmt am Leben Teil. Wird die Erleuchtung übertrieben definiert, ist sie nur für Buddha erreichbar. Genauso könnte Erleuchtung ganz gewöhnlich sein. Es würde mit einer gewonnenen Erkenntnis beginnen. Es wäre Der Aha-Augenblick.


Jeder Mensch kann einen Augenblick voller Klarheit erleben. Leuchtet metaphorisch die Glühbirne über dem Kopf auf, ist es der Augenblick zu sein. Es wäre ein erleuchtender Augenblick. Wie erstrebenswert ist diese Erleuchtung? Alltägliche Erleuchtung ist extrem erstrebenswert. Erleuchtung voller Voraussetzungen, bleibt nur ganz wenigen Menschen vorbehalten. Bewusstsein ist jedem gegeben.

Transkription

Das Thema der Erleuchtung gehört für mich zur Spiritualität. Ich meine nicht die Esoterik. Ich meine wirklich die Spiritualität. Es hat also etwas damit zu tun, im Inneren nach einer höheren Kraft zu suchen.

Bei dieser höheren Kraft könnte man von dem wahren Selbst sprechen. Natürlich kann man dabei auch von Erleuchtung sprechen. Von der Essenz bezieht man sich auf dieselbe Sache. Spiritualität ist jedenfalls so, dass man beginnt das Leben in voller Größe zu meistern.

Auf der einen Seite ist man ein spirituell Suchender. Das ist subjektive Realität. Es ist die Suche nach der höheren Kraft. Es ist die Konfrontation des Egos. Auf der anderen Seite nimmt man das Leben in voller Größe an. Man möchte größer als das Leben sein.

So ein Mensch nimmt nicht nur passiv an dem Leben Teil. Ein Mensch der das Leben in voller Größe annimmt, zeigt in gewisser Weise der Menschheit den Weg. Man ist die treibende Kraft im Leben.

Der Blickwinkel der Erleuchtung bezieht sich aus meiner Sicht auf Erkenntnisse. Genauer sind es Informationen. Informationen sind wiederum auf der Ebene des Bewusstseins zu finden. Die Ebene des Bewusstseins ist eine Informationsebene.

Wenn man von Erleuchtung spricht, meint man damit also absolutes Bewusstsein. Ein Erleuchteter hat den Zugriff auf alle Informationen. Er hat den Zugriff auf alle Erkenntnisse. Diese Erleuchtung ist ein dauerhafter Aha-Augenblick.

Wer bei dem Blickwinkel der Erleuchtung bleibt, kann manchmal ziemlich schnell entmutigt werden. Hier geht es immerhin darum ein Licht für die Welt zu sein. Beziehe ich mich auf das wahre Selbst, scheint es viel leichter erreichbar zu sein.

Es ist natürlich nur der Blickwinkel. Bei dem wahren Selbst mache ich Persönlichkeitsentwicklung. Bei der Erleuchtung geht es um die Spiritualität. Es geht auch um die Konfrontation des Egos. Genauso geht es auch um die Konfrontation des spirituellen Egos. Jede Stufe wird transzendiert.

Wenn ich hier wieder den Blickwinkel verändere, geht es nicht mehr um das Ego. Es würde um den inneren Schweinehund gehen. Auch dieser scheint einfacher besiegbar zu sein. Der innere Schweinehund erscheint zugänglicher. Das Ego ist wie ein Schatten der eigenen Seele.

Mit Schattenseiten kann man kaum ein Licht für die Welt sein. Man hätte nämlich versteckte Absichten. So handeln aus meiner Sicht falsche Gurus. Ähnlich zeigen sich einige Persönlichkeitstrainer. Hier gibt es natürlich Lösungen.

Für die Erleuchtung müsste man wohl Buddha sein. Ich persönlich würde nur dem Buddha vertrauen können. Buddha ist der Erleuchtete. Was das Thema der Persönlichkeitsentwicklung betrifft, sollte nicht der Persönlichkeitstrainer zählen. Interessant ist die vermittelte Lehre oder Methode.

Eine Methode weist eine Struktur auf. An dieser Struktur kann ich mich orientieren. So kann es ein Persönlichkeitstrainer vermeiden, in gewisser Weise zu einem falschen Guru zu werden. Man kann sich selbst ausklammern. Wichtig wäre nur noch die Methode, sofern die Struktur dahinter hält was sie verspricht.

Ich möchte noch einmal zu dem Thema der Erleuchtung zurückkommen. Ich finde Erleuchtung ist erstrebenswert. Genauso denke ich jedoch, dass man es bei diesem Thema nicht übertreiben muss. Erleuchtung kann alltäglich verstanden werden.

Es ist ein bisschen wie die Schule des Lebens. Erkenntnisse bieten sich immer und überall an. Gewinne ich eine Erkenntnis dazu, geht mir für einen Augenblick das Licht auf. Es ist ein Aha-Augenblick. Ein Augenblick der Erleuchtung sollte doch gut genug sein.


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