Inneren Schweinehund konfrontieren

Der innere Schweinehund hat je nach Kontext unterschiedliche Bezeichnungen. Bei der Spiritualität spricht man von einem Ego. Zusätzlich wird das Ego vertieft dargestellt. So gibt es nicht nur das Ego, sondern auch das spirituelle Ego. Der innere Schweinehund findet jedenfalls bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Verwendung.

Weitere Namen könnten das Unbewusste und die Angst vor dem Tod sein. Hierbei ist es sehr abstrakt, weil man es weniger mit einem Individuum zu tun hat. Man kann trotzdem jede Form des inneren Schweinehunds konfrontieren. Je nach Bezeichnung, gestaltet sich die Konfrontation unterschiedlich. Bei dem Unbewussten stößt man auf Leichen im Keller. Die Konfrontation ist metaphorisch. Die Angst vor dem Tod kann auf der Ebene des Bewusstseins als eine Information entschlüsselt werden. Ansonsten begegnet man der Angst vor dem Tod im Alltag über eine Emotion. Diese Konfrontation ist am unangenehmsten. Die Information ist intern. Die Emotion im Alltag ist extern. Die Angst vor dem Tod ist aus diesem Grund nur dann als Emotion anzutreffen, wenn die eigentliche Konfrontation gemieden wird. Somit ist eine Sache klar. Das Ego kann in die Welt projiziert werden. Es kann geleugnet werden, wobei es direkt zu einer Identifikation führt. Wer das Ego leugnet, lebt es aus. Man kann den inneren Schweinehund verkörpern.


Eine Konfrontation des inneren Schweinehunds ist nicht immer möglich. Wer sich mit seinem falschen Selbst identifiziert, lebt es vollständig aus. So kann keine Konfrontation stattfinden. Bewusstsein ist notwendig, sich von den negativen unbewussten Anteilen zu lösen. Die Konfrontation beginnt im Übrigen damit, das Problem benennen zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.