Einer der ersten Schritte der Manipulation

Die Manipulation in einem verstärkt negativen Szenario ist die Gehirnwäsche. Im Grunde soll etwas über die Gehirnwäsche erzählt werden. Nun es ist so mit Informationen. Informationen sind gut, aber genauso könnten sie zu einer Gehirnwäsche führen.

Was passiert, wenn ein Mensch eine Information verarbeitet? Wird eine Information verarbeitet, wird ein Prozess in Gang gebracht. Es betrifft den Geist. Im Kopf verarbeitet der Mensch diese Information. Mangelt es an der geistigen Flexibilität, werden nur sauber angebotene Informationen ohne Unterbrechung verarbeitet. So sollte es im Grunde sein. Alle Informationen die ein Mensch verarbeitet, sollten sauber und geordnet dargestellt werden. Zum Beispiel kann ein gewöhnliches Gespräch gewählt werden. Während des Gesprächs sollte der Zuhörer niemals ein Problem damit haben, welche Informationen auf ihn eintreffen. Jede Information die man wiedergibt, sollte einfach zu verstehen sein. Notfalls werden kleinere Schritte gemacht, damit das Gespräch zu jeder Zeit verständlich bleibt. Nun zu der Manipulation, genauer erklärt zu der Gehirnwäsche. Bei der Gehirnwäsche wird auf einen sauberen Informationsstrom nicht geachtet. Informationen werden unsortiert angeboten. Als Folge kann der Geist mit Informationen überfordert werden. Wie erwähnt ist man nur dann betroffen, wenn man nicht geübt ist geistige Flexibilität zu zeigen.


Möchte man sich vor der Gehirnwäsche schützen, kann man zwei Dinge tun. Zuerst eine Vorkehrung. Ist man geistig nicht ganz fit, auch was die Informationsverarbeitung betrifft, meidet man komplexe Themen. Genauso sollte etwas an der so oft erwähnten Flexibilität gemacht werden. Bei diesem Punkt hilft Wissen.

Transkription

Wenn ich mich auf neue Informationen einlasse, bin ich überhaupt nicht wählerisch. Ich stürze mich auf jede vorhandene Information, weil ich möglichst schnell Wissen ansammeln möchte. Manchmal ergeben sich Situationen, die überhaupt nichts mit den Informationen zu tun haben.

Vordergründig erscheint es jedenfalls so. Mir genügt die Essenz, damit ich das Wissen filtern kann. So gehe ich jedenfalls vor, wenn mich ein Thema begeistert und ich mehr erfahren möchte. Der Umgang mit Informationen erlaubt es nicht wählerisch zu sein.

Wer wählerisch ist, bekommt womöglich keine zweite Chance an das Wissen zu gelangen. Man erhält womöglich nicht denselben Zugriff, was die vorhandenen Informationen betrifft. Ich persönlich denke noch eine Stufe weiter.

Hier möchte ich mich auf das Modell von NLP beziehen. Beim Neurolinguistischen Programmieren ist es die Aufgabe des NLP Practitioners, sich das Wissen von dem NLP Trainer zu nehmen. Manch ein NLP Trainer spricht davon, dass man sich die Informationen von ihm klauen soll.

Klauen ist zwar nicht wahr, aber man muss es sich abschauen. Der NLP Trainer wird es einem nicht von dem Inhalt verraten. Das steigert die Sinnesaufmerksamkeit. Es führt außerdem zu den Kommunikationsebenen. Der NLP Practitioner lernt verschiedene Sprachebenen kennen.

Das ist meine Vorgehensweise, was Informationen betrifft. Ich nehme mir das, was sich in einer Situation anbietet. Ich achte nicht darauf wie die Informationen präsentiert werden. Pure und staubtrockene Informationen sind gut genug.

Ein Punkt sollte deutlich rüber gekommen sein. Informationen an sich sind wirklich gut. Informationen können niemals negativ sein, weil sie zu mehr Wissen führen. Auf der anderen Seite ist nicht jeder Mensch dafür bereit, Informationen in einem großen Maße anzunehmen.

Zum einen spielt die Menge an Informationen eine Rolle. Zum anderen ist es die Präsentation der Information. Ist man nicht damit vertraut Informationen aus jeder Lage anzunehmen, läuft man Gefahr einer Manipulation zu unterliegen.

Nun zuerst zu den Stufen der Manipulation. Die negativste Form ist eine Gehirnwäsche. Diese hat die Absicht einen Menschen an sich zu binden. Die Stufe bei der man nicht mehr von Manipulation sprechen kann, ist die gewöhnliche Beeinflussung. Es ist die gewöhnliche Wirkung.

Dazwischen ist die Grauzone der Manipulation. Aus meiner Sicht gibt es zum Beispiel die Manipulation mit Integrität. Das äußert sich damit, Menschen ihr Glück im Außen zu verkaufen. Die Sache ist natürlich die. Glück gibt es nur im Inneren.

Menschen die Glück im Außen erleben möchten, sehen ihr Glück in einem Urlaub, dem Auto oder in bestimmten Erlebnissen. Ich bin für meinen Teil bereit, jenen Menschen dieses Glück zu verkaufen. Es ist Manipulation mit Integrität, weil ich bei der Qualität nichts einspare.

Manipulation mit Integrität ist in dem positiven Bereich der Grauzone. Man nutzt einfach die Gelegenheit, anstatt zu versuchen einem Menschen zu erklären wo Glück wirklich liegt. Ich deprogrammiere den Menschen also nicht. Ich gebe ihm nur sein Glück. So sollte jeder Autoverkäufer, Reiseveranstalter und grundsätzlich jeder Verkäufer handeln.

Es ist nicht meine Aufgabe, jeden Menschen in die Erleuchtung zu führen. Ich mache nur das, was die Situation in diesem Augenblick hergibt. Zurück zum eigentlichen Punkt. Die Gehirnwäsche wird möglich, wenn ein Mensch sich schwer tut Informationen zu verarbeiten.

Es ist tatsächlich einer der ersten Schritte der Manipulation. Man flutet den Geist des Menschen und überreizt diesen. Bei zu vielen Informationen dröhnt der Kopf und man schaltet ab. Handelt es sich um unsortierte Informationen, können diese nicht direkt zugeordnet werden.

Zwei Lösungen gibt es. Einfach komplexe Themen meiden. Das ist Lösung eins. Damit geht man vielen Informationen aus dem Weg. Die Informationsflut bleibt aus. Die zweite Lösung ist eine bessere Flexibilität des Bewusstseins. Hier hilft wirklich nur Wissen.


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