Die Wahrheit über positives Denken

Positives Denken hat nichts mit Affirmationen zu tun. Positives Denken stimuliert die geistige Einstellung. Affirmationen hingegen helfen positive Glaubenssätze zu verankern. Beides betrifft zwar die Ebene des Geistes, aber der Aktionsradius ist unterschiedlich.

Bei dem positiven Denken geht es niemals um einzelne Gedanken. Es ist das Denken an sich. Es ist die Art und Weise, wie mit Gedanken umgegangen wird. Dahinter kommt es auf die Aufmerksamkeit an. Damit ist der Fokus gemeint, positiven Gedanken eine höhere Gewichtung zu geben. Einzelne Gedanken tauchen nur soweit auf, dass sie sich der geistigen Einstellung fügen müssen. Passiert es hingegen nicht, wird zusätzliche Aufmerksamkeit benötigt. In diesem Fall wandert die Aufmerksamkeit auf den einzelnen Gedanken. Dieser Gedanke wird beobachtet, damit Aufmerksamkeit entsteht. Mit dieser Aufmerksamkeit macht man es sich leichter den Kontext zu verändern. In diesem neuen Kontext könnte der Blickwinkel wandern, damit der Gedanke nicht so negativ erscheint. Manchmal hat das positive Denken etwas mit der Perspektive zu tun. Es ist die Idee, die goldene Seite von einem Gedanken zu bemerken. Das sollte auch dann wahr werden, wenn es sich um einen negativen Gedanken handelt. In die eine Richtung betrifft das positive Denken die geistige Einstellung.


In die andere Richtung hat es auch etwas mit den Situationen im Leben zu tun. Man bemüht sich weniger angenehme Erlebnisse in einem positiven Licht zu betrachten. Immer wieder muss Aufmerksamkeit investiert werden. Immer wieder möchte man sein Leben im goldenen Licht erstrahlen lassen.

Transkription

Heute möchte ich einige Anmerkungen zum positiven Denken machen. Suche ich im Internet nach diesem Suchbegriff, tauchen nicht immer die besten Ergebnisse auf. Manchmal mache ich mir auch die Mühe die Suchergebnisse genauer auszuwerten.

Wenn ich ehrlich bin, hat es oft überhaupt nichts mit dem positiven Denken zu tun. Wie kann man nur Affirmationen mit dem positiven Denken verwechseln? Beim positiven Denken geht es doch nicht darum, beständig etwas Positives zu denken.

Es stimmt schon, dass man die eigenen Gedanken in die positive Richtung steuern möchte. Es ist jedoch komplett falsch erklärt, wenn man im Kopf einen positiven Satz ohne Unterbrechung wiederholt. Das wäre nicht positives Denken.

Ich musste mich nicht viel mit dem Thema des positiven Denkens auseinandersetzen, um zu erkennen was die Essenz dahinter ist. Die Essenz ist doch offensichtlich, etwas mehr Stille im Kopf zu erhalten. Es läuft darauf hinaus, bessere Gedankengänge zu erhalten.

Mit ein bisschen mehr Stille im Kopf ist es sehr einfach, zu sauberen Gedankengängen zu glangen. So gesehen ist die Prozessebene klar strukturiert, weil der Hintergrund der Stille spürbar ist. Genau das soll das positive Denken ermöglichen.

Es geht also nicht darum irgendwelche Affirmationen wie ein Mantra zu wiederholen. Affirmationen sind ein Thema für sich. Eine Affirmation ist ein positiv formulierter Satz, welcher in das Unbewusste eingeschleust werden soll.

Affirmationen sind natürlich auch toll, aber mit Affirmationen beschäftige ich mich wegen Glaubenssätzen. Möchte ich meine Glaubenssätze verbessern, beginne ich unterschiedliche Affirmationen zu formulieren.

Eine Affirmation ist also ein Mantra, welches man bewusst wiederholt. Bleibt die Affirmation auch im Schlaf hängen, weiß man sie ist im Unbewussten angelangt. Das Unbewusste verleiht automatisch den Rest der Struktur. Anschließend beginnt sich der positive Glaubenssatz zu formen.

Ein positiver Glaubenssatz kann im Geist wiederentdeckt werden. Der positive Glaubenssatz ist jedoch nicht die geistige Einstellung. Die geistige Einstellung strukturiert den Geist. Die geistige Einstellung gibt also dem Verstand eine Struktur.

Glaubenssätze hingegen strukturieren nicht den Verstand. Glaubenssätze sollen Meisterschaft im Leben ermöglichen. Ich meine natürlich positive Glaubenssätze. Positive Glaubenssätze sollen es möglich machen, mehr aus dem eigenen Leben herauszuholen.

Vielleicht noch einige Anmerkungen zu der geistigen Einstellung. Eine geistige Einstellung soll helfen, wenn es darum geht auf eine bestimmte Weise zu reagieren. Die geistige Einstellung ist das Mindset. Es ist also die innere Einstellung, wie man Erlebnisse grundsätzlich verarbeitet.

Eine gute Idee ist es sich mit dem positiven Denken zu beschäftigen, wenn man die geistige Einstellung verbessern möchte. Mit dem positiven Denken stimmt man sich immer wieder auf positive Aufmerksamkeit ein.

Mit dem positiven Denken macht man sich bewusst immer wieder die Mühe, gute Aspekte des Lebens zu bemerken. Natürlich gibt es mehr als einen Weg, das eigene Mindset zu verbessern. Man könnte sich genauso gut direkt mit einer bestimmten geistigen Einstellung beschäftigen.

Es kann nur die Frage sein, wie man schneller zu dem gewünschten Erfolg gelangt. Das positive Denken macht einen schnelleren Fortschritt möglich, als wenn man sich direkt mit der geistigen Einstellung beschäftigt.

Woran liegt das nun? Positives Denken lässt sich einfach merken, wenn man die Essenz von diesem Thema begriffen hat. Positives Denken stimuliert die geistige Einstellung. Es ist die Art und Weise, wie mit Gedanken umgegangen wird.


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