Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens? Reicht hier die eigene Existenz nicht aus? Damit wäre der Sinn des Lebens, die eigene Existenz am Leben zu sein. In anderen Worten zählt das Erlebnis. Es zählt das Erleben zu erleben. Was will man mehr? Möchte man mehr, müsste es mit der Existenz übereinstimmen.

So oder so ähnlich könnte die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet werden. Jeder Mensch könnte diese Frage beantworten, wobei immer verschiedene Antworten gegeben werden. Das ist in Ordnung. Es ist in Ordnung, weil jeder von seinen Erlebnissen berichtet. Die Urteilsbildung erfolgt auf Basis des Erlebens. Das was ein Mensch erlebt, könnte er als Grundlage dafür nehmen, den Sinn des Lebens herauszufinden. Nachfolgend soll der Rahmen etwas größer gespannt werden. Der Sinn des Lebens könnte auf die Berufung stoßen. Die Berufung hält auf der anderen Seite die karmische Pflicht bereit. Es ist wie ein Spiel, bei dem man sich selbst den Ball zuspielt. Auf der einen Seite der Mensch im Alltag. Auf der anderen Seite die eigene Seele. Ebenfalls könnte für die Seele das Universum stehen. Für manche Menschen wäre das jedoch zu esoterisch. Was ist der Sinn des Lebens in diesem Maßstab?


In diesem Maßstab hat jeder Mensch einen anderen Sinn am Leben zu sein. Der Grund dafür ist die Berufung. Genauso kann eine wichtige Sache erkannt werden. Niemand wird gezwungen, eine bestimmte Berufung auszuüben. Nicht anders ist es mit dem Karma. Karma ist die Folge einer getroffenen Entscheidung. Die Entscheidung zählt.

Transkription

Über den Sinn des Lebens könnte man wohl drei Stunden philosophieren. Höre ich mir jedenfalls unterschiedliche Persönlichkeiten an, können die Meinungen über den Sinn des Lebens auseinandergehen. Zwei grobe Richtungen konnte ich bemerken.

Einige Persönlichkeiten erklären es für unmöglich, den Sinn des Lebens kennen zu können. Die ausführliche Erklärung folgt daraufhin. Das wäre nämlich damit verbunden, anschließend keinen Grund mehr zu haben am Leben zu sein.

Würde man den Sinn des Lebens kennen, wäre man über das Weltliche hinausgewachsen. Von der Essenz sagen solche Menschen, der Sinn am Leben zu sein ist es über sich selbst mehr zu erfahren. In anderen Worten den Sinn des Lebens herauszufinden.

Schön und gut, aber mir ist diese Erklärung nicht gut genug. Andere Persönlichkeiten erzählen über den Sinn des Lebens wie aus der Kanone geschossen. Die Essenz ist hier, möglichst tolle Erlebnisse zu erleben. Dagegen habe ich im Grunde auch nichts.

Das waren zwei Richtungen, die ich immer wieder beobachte. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist für mich etwas tiefgründiger. Subjektiv ist es überhaupt nicht tiefgründig. Mir persönlich reicht meine Existenz aus. Mehr Sinn am Leben zu sein benötige ich nicht.

Subjektiv ist natürlich nicht objektiv. Deshalb hier nun meine persönliche objektive Erklärung. Mir bieten sich acht Antworten an, was die Frage nach dem Sinn des Lebens betrifft. Jede Antwort beschreibt Realität aus einem anderen Kontext. Das ist der Grund, weshalb ich auf acht Antworten komme.

Ich beginne in dem Kontext der Seele. In diesem Kontext ist das Leben ein Spiel. Ich habe nicht nur einen Versuch. Ich darf Fehler machen und aus meinen Erfahrungen lernen. Ich kann sogar ein ganz Leben in den Wind schießen. Schließlich ist das Leben ein Spiel.

In dem Kontext der Arbeit und der Verwirklichung ist das Leben bestrebt eine Berufung anzubieten. Über den Beruf findet jeder Mensch zu seiner Berufung. Die Berufung macht es möglich etwas zu hinterlassen. Das wäre der Sinn am Leben zu sein.

Was mein Karma betrifft, könnte auch hier der Sinn des Lebens gefunden werden. Karma ist selbstverständlich die Folge einer getroffenen Entscheidung. Das was den Sinn des Lebens betrifft, äußert es sich somit über die karmische Pflicht.

Wenn ich schon beim Karma bin, ist die Erleuchtung für viele Menschen nicht weit. Die Assoziation geht jedenfalls bei mir in die Richtung der Erleuchtung. Der Sinn des Lebens kann sehr wohl die Erleuchtung sein. Erleuchtung verwirklichen und ein Licht im Leben sein.

Der nächste Kontext ist das Leben an sich. Hier ist es gut ein erfülltes Leben zu führen. Nicht nur leben, sondern ein erfülltes Leben führen. Fülle und Überfluss sind die Idee dahinter. Reichtum auch was die Persönlichkeit betrifft, bestimmen den Sinn am Leben zu sein.

Bei dem eigenen Potential ist der Kontext für mich die Unendlichkeit. So begreife ich Potential. Wenn es um Potential geht, also um das unendliche Potential, dann sollte dieses verwirklicht werden. Das wäre der Sinn des Lebens.

Wer sich auf Potential bezieht, hat im Grunde nicht mehr viel Auswahl. Es bleibt das eigentliche Sein. Sein und auf diese Weise das Leben erleben. Wenn man nur sein muss, gibt es überhaupt keine Verpflichtung etwas zu tun. Dieser Sinn des Lebens ist irgendwie schwerelos.

Die eigene Existenz hatte ich ganz zu Beginn erwähnt. Die Existenz genügt also. Zu existieren bedeutet, sich das Recht verdient zu haben am Leben zu sein. Wer benötigt also einen Sinn am Leben zu sein?


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