Die Einfachheit der Dinge

Etwas einfach zu machen ist eine Sache. Man handelt und denkt nicht nach. Es wird einfach gemacht. Die Aktion steht im Vordergrund, während alle Gedanken im Kopf ausgeblendet werden. Einfach muss die Sache dennoch nicht sein. Es könnte viel Arbeit dahinter stecken.

Die Einfachheit der Dinge kann in zwei Richtungen verstanden werden. Die erste Richtung fokussiert auf die Aktion. Die Aktion wird hervorgehoben, indem alles andere ausgeblendet wird. Wie das geht? Es wird einfach gemacht. Etwas genauer ist es die Entscheidung. Es ist nur die Entscheidung, die eigentliche Handlung über alles andere zu stellen. Es könnte ebenfalls als Spontanität beschrieben werden. Im Grunde ist es die Entscheidung, denn man übernimmt Verantwortung. Die zweite Richtung der Einfachheit? Man sucht sich etwas aus, das wirklich einfach gemacht werden kann. Es ist eine einfache Sache, die dennoch einen guten Ertrag sicherstellt. In Wirklichkeit folgen sehr viele Prinzipien dieser Richtung. Das Prinzip beginnt mit folgender Idee. Schütte einen Eimer voll Wasser aus und achte darauf wohin das Wasser fließt. Welchen Weg nimmt das Wasser? Der Weg des Wassers ist der einfache Weg. Es ist die Einfachheit der Dinge. Für viele Menschen ist es nicht immer einfach, dieses Prinzip zu berücksichtigen. Zum Glück bleibt die Entscheidung. Einfach machen?


Das Leben ist einfach strukturiert, auch wenn es kompliziert definiert werden kann. Die Einfachheit der Dinge kennt zwei Schritte. Der erste Schritt ist die Entscheidung. Einfach machen. Der zweite Schritt ist das Prinzip. Dieses Prinzip bezieht sich auf den Zustand des Flusses. Es ist der Flow State.

Transkription

Mit sorgfältiger Vorbereitungszeit, können viele Dinge einfach und schnell erledigt werden. Es könnte soweit gesteigert werden, dass nur noch die Entscheidung bleibt. Es ist die Entscheidung das zu tun, was man machen möchte.

Mein Punkt ist nicht wirklich kompliziert. Ich möchte die Idee vorstellen, wie die Aktion auf die Entscheidung zurückgeführt werden kann. Im Grunde möchte ich darauf hinaus, dass letzten Endes nur noch die Entscheidung zählt.

Alles was der Entscheidung folgt, sind Faktoren die in der Planung berücksichtigt werden können. Das Thema ist „Die Einfachheit der Dinge“. Nachdem ich diese Erkenntnisse vorgestellt habe, könntest Du Deine Entscheidungen überprüfen.

Stelle ich mir nämlich all die Dinge vor die ich erreichen möchte, erkenne ich die erwähnte Entscheidung und sehr viel Arbeit. Ist jedoch die Arbeit in übersichtliche Schritte eingeteilt, bleibt nur noch das Machen. Zuvor, also vor dem Machen, ist es nur die Entscheidung.

Ich stelle mir also die Frage, was ich überhaupt erreichen will. Diese Frage kann man sich einfach stellen, wenn man sich um die Arbeit keine Gedanken mehr machen muss. In gewisser Weise gehe ich das Thema von hinten an. Ich meine das Thema des Erfolgs und der Verwirklichung von Zielen.

Die Idee auf die ich hinaus will, ist es überhaupt nicht nachdenken zu müssen und direkt handeln zu können. Egal wie groß das Hindernis ist, wird der Kopf ausgeschaltet und man zeigt die notwendige Aktion. Mit der richtigen Planung gelingt es natürlich viel einfacher.

Genauso möchte ich eine Sache anmerken. Ich möchte Dich nicht ermutigen Dein Bewusstsein in den Wind zu schießen. Denken ist wichtig. Bewusstsein ist wichtig. Jede Aktion im Leben kann wohl überlegt sein. Nur auf diese Weise werden bewusst getroffene Entscheidungen möglich.

Für mich zählt in diesem Sinne die Philosophie des Flusses. Daraus kann sich der Zustand des Flow entwickeln. Man entwickelt also ein Sinn dafür, welchen Lauf das Leben nimmt. Die Idee ist es also nicht mit der Aktion gegen eine Wand zu rennen. Die Idee ist es im Fluss zu bleiben.

Vielleicht noch einmal eine kurze Wiederholung. Stell Dir vor, wie das gesamte Thema der Zielerreichung auf die Entscheidung reduziert wird. Machen, oder nicht machen? Die ganze Arbeit dahinter wird bei dieser Frage nicht berücksichtigt. Es bleibt anschließend die Zeit dafür, sich um die Vorbereitungen zu kümmern.

Entscheidet man sich nämlich gegen die Aktion, muss man sich in erster Linie keine unnötige Arbeit machen. Entscheidet man sich für die Aktion, gehört anschließend viel Arbeit dazu. Es gehört viel Vorbereitung dazu, jedes Hindernis zu meistern.

Noch einige Anmerkungen zu der Entscheidung. Die Entscheidung stellt den Beginn dar. Die Entscheidung führt zu dem Zwischenschritt der Absicht. Die Entscheidung ermöglicht eine Absicht. Mit dieser Absicht erschafft man ein geistiges Feld, in welchem eine Handlung resultiert.

Zum Schluss bleibt noch der Fluss der eigentlich Handlung. Ich meine den Fluss der Aktion. Es ist das Prinzip der Einfachheit. Schütte einen Eimer voll Wasser aus. Achte darauf wohin das Wasser fließt. Der Weg den das Wasser nimmt, ist der einfache Weg.


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