Der Geist ist keine Gefängniszelle

Die Beschreibung des Geistes als eine Gefängniszelle, bezieht sich auf den Blickwinkel eines Egoisten. Das Ego ist ein Gedankenkonstrukt. Es ist ein Kartenhaus. Unterschiedliche Metaphern bieten sich für das Ego an. Wird das Ego ausgelebt, beginnt man sich im Leben zu limitieren.

Die Gefängniszelle ist eine künstliche Realität, mit der Voraussetzung von einem Ego. In Wirklichkeit ist der Geist dem Menschen nützlich. Mit dem Geist wird es möglich, ein Schöpfer der eigenen Realität zu sein. Der Mensch kann ein geistiger Schöpfer sein. Einige Erkenntnisse können über die Ebene des Geistes gewonnen werden. In gewisser Weise ist der Geist limitiert. Es ist der Bereich der Kapazität. Von der Kapazität ist der Geist nicht unendlich. Wiederum entsteht wegen der beschränkten Kapazität eine unglaubliche Flexibilität. Der Geist ist flexibel und erlaubt schnelle Rückschlüsse. Unterschiedliche Informationen lassen sich auswerten und auf mögliche Folgen auf das Leben betrachten. Es liegt an der direkten Umsetzung. Jede Entscheidung hat im Geist direkte Auswirkungen. Wird die Entscheidung getroffen sich etwas vorzustellen, wird es auf der Ebene des Geistes direkt umgesetzt. Hierbei gibt es keine Verzögerung. Konsequenzen ergeben sich aufgrund der Beschaffenheit des Geistes. Der Geist wirkt auf den Körper.


Mit der Visualisierung kann das eigene Leben verbessert werden. Man setzt sich geistig ein Ziel. Dieses Ziel wird geistig direkt erreicht. Bleibt man an diesem Ziel dran, beginnt es sich zu manifestieren. Auf diese Weise wird das eigene Leben verbessert. Nur das Ego lässt eine Gefängniszelle entstehen. Nur das Ego glaubt gefangen zu sein.

Transkription

Der Geist als eine Gefängniszelle. Diese Vorstellung ist nicht ganz korrekt. Erschafft man sich eine Gefängniszelle im Kopf, liegt dieser Schöpfung eine Entscheidung zugrunde. Die Auswirkungen dieser Zelle beziehen sich hingegen auf das Leben.

Wer sich beginnt geistig einzusperren, limitiert sich wiederum im Leben. Die Gefängniszelle würde somit auf das Leben wirken. Der Geist hingegen würde nur tun was er soll. Die andere Seite ist das Ego. Das eigene Ego ist diese Gefängniszelle.

Also noch einmal von vorne. Erschafft sich ein Mensch eine Gefängniszelle in seinem Kopf, beginnt er sich immer mehr mit seinem Ego zu identifizieren. Man lebt sein Ego aus und im Leben wäre man ein Egoist.

Egoisten schränken ihre Wahrnehmung ein. Zum Beispiel sehen sie überall Mangel. Es wäre wohl der Hauptgrund, weshalb man ein Egoist ist. Es ist jene Ich-Sucht. Nur ich und Du nicht. Das Ego als eine Gefängniszelle ist jedoch keine gute Beschreibung.

Interessanter könnte das Kartenhaus sein. Vielleicht auch das Gedankenkonstrukt. Das Ego ist also ein Gedankenkonstrukt. Es besteht aus vielen negativen Gedanken im Kopf. Diese negativen Gedanken lassen die Gefängniszelle entstehen. Wiederum sperrt man sich selbst ein. Das Kartenhaus zeigt es besonders gut. Es fällt sehr leicht in sich zusammen.

Das Ego ist schwankend. Das Ego ist emotional und zerbrechlich. Somit muss die Gefängniszelle eine Illusion sein. Diese Illusion kann durchschaut werden. Man kann es direkt geistig bemerken. Ebenso kann es im Alltag auffallen. Die tatsächliche Realität scheint immer wieder hervor.

Würde ich mich auf einen Film beziehen, würde die Fragen eindeutig sein. Was ist die Matrix? Das tue ich jedoch nicht. Für mich ist die Frage etwas anders. Wie kann ich ohne Limit leben? Dafür sollte der Geist nicht als eine Gefängniszelle betrachtet werden.

Erkenntnisse über den Geist sind an dieser Stelle nützlich. Zuerst möchte ich tatsächlich eine Limitierung im Geist hervorheben. Diese Limitierung bezieht sich auf die Kapazität. Die Kapazität der Ebene des Geistes ist limitiert.

Damit meine ich das Fassungsvermögen des Geistes. Das kann sich zum Beispiel auf die Gedanken im Kopf beziehen. Gemeint ist auch die Auswertung der Gedanken. Mit Informationen ist es ähnlich, denn auch hier kann ein Limit erreicht werden.

Wiederum führt diese begrenzte Kapazität zu einer unglaublichen Flexibilität. Die Flexibilität des Bewusstseins kann trainiert werden. Man kann sich darin üben, unglaublich schnelle Rückschlüsse zu ziehen.

Ich mag zum Beispiel das Thema der Gruppendynamik. Alle verschiedenen Faktoren zur Gruppendynamik lassen sich mit geistiger Arbeit kombinieren. Geistig macht man es sich anschließend möglich, eine bestimmte Gruppendynamik wahrzunehmen.

Genauso interessant sind Prinzipen im Leben. Es lassen sich Erfolgsprinzipien erkennen. Rückschlüsse können gezogen werden, welche Richtung das Leben nehmen wird. Das ist geistige Arbeit und diese Arbeit läuft unglaublich schnell ab.

Die Flexibilität des Geistes zeigt sich an den Auswirkungen. Nun was meine ich genau? Jede Entscheidung die ich treffe, hat im Geist eine direkte Auswirkung. Stelle ich mir ein Ziel im Kopf vor, kann ich dieses Ziel direkt erreichen. Ich erreiche es direkt in meinem Geist.

Die Sequenz ist für die Ebene des Geistes nicht von Bedeutung. Eine Sequenz findet einen Raum in der Manifestation. Sequenzen spielen sich auf der Ebene des Körpers ab. Für den Geist? Alles geschieht direkt.

Somit bietet sich ein Werkzeug an. Es ist die Kraft der Visualisierung. Die Visualisierung ist eine geistige Kraft. Mit der Visualisierung kann man mit geistigen Bildern arbeiten. Das eigene Leben kann verbessert werden. Weshalb ist das so?

Es ist so, weil der Geist auf den Körper wirkt. Der Geist dominiert den Körper. Setze ich mir geistig ein Ziel, habe ich es auch geistig direkt erreicht. Auf der Ebene des Körpers bleibt eine Sequenz. Mit der Zeit manifestiert sich mein Ziel.

Was ist nun der Geist? Hilft der Geist ein Schöpfer zu sein? Ist der Geist eine Gefängniszelle? Nur für das Ego ist der Geist eine Gefängniszelle. Es ist direkt das Ego, das diese Gefängniszelle darstellt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.