Der Film Deines Lebens

Die Zukunft gibt den Raum für das eigene Potential. Die Vergangenheit dient nur einer einzigen Sache. Es ist die Lernerfahrung. Es bleibt die Gegenwart für das Erleben. Über die Vergangenheit bis in die Zukunft, lässt sich eine Zeitlinie ziehen.

Diese Zeitlinie könnte der Film des Lebens sein. Wurde jede Lernerfahrung aus der Vergangenheit abgeholt, bleiben nur noch gute Erinnerungen zurück. Für die Zukunft sollte es genauso nur das unendliche Potential des Menschen sein. Wer benötigt Tretminen mit jedem Schritt in die eigene Zukunft? Je sauberer die Vergangenheit und die Zukunft werden, desto leichter wird es in der Gegenwart zu verweilen. Die Kraft des Jetzt beginnt sich immer mehr anzubieten. Der Film des Lebens sollte ein Film sein, welcher das Leben in keiner Weise einschränkt. Das Leben ist nicht schrecklich. Das Leben ist genauso wenig voller Trauer. Das Leben sollte mehr zu bieten haben. War es bisher nicht so, kann es in der Zukunft anders werden. Die Zukunft ist nicht vorbestimmt. Platz für eine bessere Entscheidung bleibt immer. Genauso lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Jeder Mensch hat mindestens eine schöne Erinnerung. Manchmal ist diese positive Erinnerung so klein, dass sie übersehen werden könnte.


Positive Erinnerungen sind Quellen der Energie. Es sind positive Energien, welche helfen für die Zukunft besser zu entscheiden. Der Film des Lebens kann eine komplett neue Richtung einschlagen. Es zählt zumindest die Idee, sich in diese Richtung nicht zu versperren. Jedes Erlebnis könnte überprüft werden, damit weder Vergangenheit noch Zukunft emotional belasten.

Transkription

Eine Erkenntnis möchte ich heute vermitteln. Diese Erkenntnis ist simple und doch hält sich nicht jeder daran. Jedenfalls hat es etwas mit dem Film des Lebens zu tun. Für mich ist es ein Ausdruck dafür, etwas mehr aus dem eigenen Leben zu machen.

Zuerst einmal direkt die Erkenntnis. Mehr oder weniger staubtrocken also erst einmal. Der Film des Lebens kann eine komplett neue Richtung einschlagen. Hier zählt eine positive Richtung. Was zählt also?

Es zählt zumindest die Idee, sich in diese Richtung niemals zu versperren. Was mein Leben betrifft, lasse ich mir immer die Möglichkeit für ein noch besseres Leben. Das wäre die Erkenntnis. Es gibt nichts Kompliziertes daran.

Ich denke mir auch, dass jeder diesen Punkt verstehen kann. Was den Alltag betrifft ist es überhaupt nicht so. Viele Menschen laufen schlafend durch die Fußgängerzone. Ich sehe Menschen die extrem konditioniert sind und das Verhalten einer Marionette aufweisen.

Nun die Marionette wird natürlich gesteuert. Gesteuert wird man, weil man konditioniert ist. Wer konditioniert ist und nur der Konditionierung folgt, lässt überhaupt keinen Raum für eine Richtungsänderung. Dieser Film des Lebens ist vorbestimmt.

Das mag sich womöglich angenehm anhören. Die Realität sieht anders aus. Es würde an Facettenreichtum mangeln. Würde man ein schlechtes Leben führen, könnte es niemals besser werden.

Mangelt es an der hier vermittelten Erkenntnis, wird das Leben zum Teil eingeschränkt. Das Leben sieht es jedenfalls nicht vor, sich als Mensch auf diese Weise einzuschränken. Aus meiner Sicht haben jene Menschen die Größe des Lebens nicht begriffen.

Das Leben kann zwar wie eine Achterbahnfahrt erscheinen. Diese Achterbahnfahrt ist trotzdem nicht vorbestimmt. Die Fahrtrichtung wird durch die eigene Entscheidung bestimmt. Denkt man umgekehrt bei diesem Thema, gibt man die Kontrolle an andere Menschen ab.

Zurück zu der zu Beginn erwähnten Erkenntnis. Wie kann man sich für diese Erkenntnis öffnen? Also noch einmal die Erkenntnis. Der Film des Lebens kann eine komplett neue Richtung einschlagen. Hier zählt eine positive Richtung.

Ich würde zuerst in die Zukunft schauen. Ich wähle die Zukunft, weil die Vergangenheit womöglich zu viele negative Emotionen bereithält. Die Zukunft kann in diesem Sinne nur Angst machen. Die Erkenntnis hilft mir die Angst zu konfrontieren.

Gestalte Deine Zukunft. Beginne die Zukunft zu gestalten, damit sie leuchtender und strahlender wird. Ich für mich nehme in diesem Sinne immer eine Abkürzung. Ich weiß nicht wie es bei Dir ist. Ich jedenfalls sehe immer eine Lichtquelle, ganz weit in der Zukunft.

Mach es mir gleich und lasse dieses Licht bis in die Gegenwart stahlen. Es ist für mich eine Abkürzung, weil ich mich mit keinen einzelnen Gedanken beschäftigen muss. Ich erspare mir größtenteils die Arbeit mit Zielen, Entscheidungen und Visionen.

Macht die Zukunft keine Angst mehr, beginne ich auf die Vergangenheit zu achten. Zuerst sind positive Erinnerungen nützlich. Es sind Quellen der positiven Energie. Auf diese wandert die Aufmerksamkeit.

Daraufhin findet so etwas wie eine innere Inventur statt. Vergangene Erlebnisse werden auf Lernerfahrungen überprüft. Für mich ist diese Vorgehensweise schlüssig. Beginne ich zuerst bei den emotionalen Lasten, verliere ich womöglich die Motivation.

Mache ich hingegen die Zukunft etwas strahlender, kann ich leichter negative Erinnerungen loslassen. Stimmen Vergangenheit und Zukunft im Großen und Ganzen, fällt es leichter sich auf die Gegenwart einzulassen. Die Kraft des Jetzt beginnt stärker einzuwirken.


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