Beobachtung und Aufmerksamkeit

Beobachtung führt zu Aufmerksamkeit. Mit Beobachtung bleibt man auf Distanz zu einer Sache. Daraus kann eine proaktive Handlung resultieren. Es ist immer die Frage, welche Schlussfolgerungen aus der Beobachtung gezogen werden.

Aufmerksamkeit ist das Ergebnis der Beobachtung. Aufmerksamkeit bringt die notwendige Energie, damit eine proaktive Handlung erfolgen kann. Die Beobachtung steht nicht für Passivität. Passivität würde keine Handlung erlauben. Mit Passivität würde man sich aus dem Leben zurückziehen. Von Aufmerksamkeit könnte keine Rede sein. Genauso wenig wäre es möglich, irgendwelche Dinge und Erlebnisse zu bezeugen. Die Beobachtung steht für eine Bezeugung. Man beobachtet und bezeugt. Die Beobachtung kann für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig sein. Diese macht Veränderung möglich. Es wird möglich negative Emotionen aufzulösen. Genauso wird es möglich ohne Anhaftung zu bleiben. Die Beobachtung verbessert die Fähigkeit der Nichtanhaftung. Welchen Faktor bringt die Beobachtung mit sich? Es ist die Dissoziation. Innerhalb von einem Rahmen wird etwas wahrgenommen. Eine gesunde Distanz bleibt erhalten, zum Beispiel einen negativen Gedanken zu beobachten. Das einzige Problem von einem negativen Gedanken, ist die Idee sich darin verlieren zu wollen. Hält man den negativen Gedanken auf einiger Entfernung, beginnt er sich mit der Zeit aufzulösen. Das liegt an der erzeugten Aufmerksamkeit.


Aufmerksamkeit ist ein Licht. Mit diesem Licht können negative Gedanken aufgelöst werden. Emotionen und Gedanken sind nur zwei Beispiele. Beobachtung und Aufmerksamkeit können das Fundament für viele Techniken sein. Was die Persönlichkeitsentwicklung betrifft, erkennt man diese beiden Faktoren immer wieder. Beobachtung beginnt mit Achtsamkeit. Achtsamkeit entsteht mit dem Wunsch Erkenntnisse zu gewinnen.

Transkription

Der Rahmen für das heutige Thema ist die Persönlichkeitsentwicklung. Hier möchte ich mich auf das Fundament von vielen Techniken und Methoden beziehen. Kennst Du Dich mit diesem Fundament aus, kannst Du sehr schnell Fortschritte mit Deiner Persönlichkeit machen.

Ich meine zwei Dinge. Zuerst die Beobachtung. An zweiter Stelle die Aufmerksamkeit. Beobachtung und Aufmerksamkeit sind wie erwähnt häufig in gut funktionierenden Techniken zu finden.

Die Beobachtung führt zu Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist die notwendige Energie, damit sich Negativität beginnt aufzulösen. Das können zum Beispiel negative Emotionen sein. So könnte man ein negatives Gefühl im Körper zuerst einfach nur beobachten.

Beobachten bedeutet nicht einwirken. Das negative Gefühl wird sich selbst überlassen. Das wird möglich, weil man eine Distanz zu dem Gefühl behält. Die Beobachtung setzt somit voraus, einfach nur etwas zu bezeugen.

Auf diese Weise kann Aufmerksamkeit entstehen. Mit dieser Aufmerksamkeit beginnt man auf die Eindrücke im Körper einzuwirken. Veränderung wird möglich, wo Veränderung wichtig ist. Ein negatives Gefühl ist nur ein Beispiel.

Ähnlich ist es mit Gedanken. In die positive Richtung könnten geistige Bilder verbessert werden. Natürlich geht es mit positiven Gefühlen genauso. Die Intensität könnte gesteigert werden. Die Stimmung kann mehr Energie in Form von Aufmerksamkeit erhalten.

Zurück zu den beiden Punkten. Ich möchte die Beobachtung und die Aufmerksamkeit wirklich deutlich erklären. Klar kann man als Coach und Trainer einfach sagen, dass das negative Gefühl beobachtet werden soll.

Das wäre schön und gut. Was ist, wenn ein Mensch nicht genau weiß was Beobachtung ist? Vielleicht ist man nicht so genau, dass man nicht in der Lage ist Aufmerksamkeit zu erzeugen. Mit ein bisschen Ungenauigkeit würde man in die falsche Richtung denken.

Beobachtung ist zum Beispiel so, dass Dinge an ihren Platz fallen. Man gewährt, was passiert. Die Beobachtung ist so etwas wie die Forschung. Bei der Forschung werden Eindrücke gesammelt. Es sind unverfälschte Eindrücke, die zu einem Ergebnis führen. Man wertet die Eindrücke aus.

Wie unterscheidet sich die Forschung von dem Experiment? Bei dem Experiment wird eine bestehende Struktur beschädigt. Bei der Forschung wird nichts beschädigt. Wenn die Forschung wie die Beobachtung ist, so ist das Experiment wie aktives Teilhaben an dem was beobachtet wird.

Das meine ich mit diesen feinen Unterschieden. Es ist die gesunde Distanz, auch bezogen auf die persönliche Entwicklung. Geistig können Dinge einfach nur beobachtet werden. Informationen könnten innerhalb des Bewusstseins beobachtet werden.

Man würde nichts mit diesen Informationen anstellen. Einzig und allein Aufmerksamkeit könnte sich bilden. Aufmerksamkeit ist die Folge, wenn etwas beobachtet wird. Bei dem Beispiel der Informationen, können sich die Informationen in einem größeren Maße präsentieren.

Ich meine dabei eine Geschichte. Wenn es mir darum geht eine Geschichte zu erzählen, achte ich auf die Informationen die in der Geschichte sein sollen. Ich wähle die Informationen geistig aus und beginne sie zu beobachten. Die Aufmerksamkeit führt für mich dazu, dass eine Geschichte entstehen kann.

Im Grunde muss man nur die Beobachtung begreifen. Die Beobachtung ist eine Frage der Achtsamkeit. Es ist die Genauigkeit der Wahrnehmung. Es ist die Hingabe, mit der etwas wahrgenommen wird. Die Aufmerksamkeit folgt ganz spontan.


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